21. November 2017

Zwischen Unihockey und «Ufzgi»

Im Blog «Migros-Lernende» schreiben vier Jugendliche jede Woche über ihr Leben während der Ausbildung und die Facetten der Berufswelt. Juri Fischer verbringt seine Zeit abseits der Berufswelt vor allem auf dem Unihockey-Feld.

Juri Fischer
Am Wochenende stehe ich (hier im Bild links im weissen Trikot) oft in zwei verschiedenen Unihockey-Teams im Einsatz.
Lesezeit 2 Minuten

Seit ungefähr zehn Jahren spiele ich Unihockey, seit zwei Jahren beim UHC Uster. Trainiert wird dort fast jeden Tag unter der Woche. Trainingsfrei ist nur der Freitag. Am Samstag oder Sonntag habe ich meistens ein oder zwei Spiele, da ich nicht nur in der U18, sondern als Förderkaderspieler regelmässig auch in der U21-Mannschaft an den Spielen dabei bin.

Weil im Unihockey im Herbst die Saison beginnt und ich wieder die meisten Wochenenden weg sein werde, bin ich froh, nun nicht mehr verletzt zu sein. Seit Ende des vergangenen Winters bis Ende Sommer plagten mich starke Rückenprobleme, und ich konnte nicht mehr richtig trainieren, geschweige denn an den Spielen teilnehmen. Dank zahlreicher und intensiver Physio-Besuche bin ich jetzt aber wieder fit und bereit für die neue Saison.

Einsatz pur. Unihockey bestimmt neben der Ausbildung meinen Wochenplan.

Nachtschicht am Mittwoch

Wenn ich nun jedoch unter der Woche und an den Wochenenden meistens keine Zeit mehr habe, wann lerne ich dann für die Schule und mache meine «Ufzgi»? Nun, meistens schiebe ich das vor mir her und muss dann am Mittwochabend vor der Schule am Donnerstag eine Nachtschicht einlegen. Viel lernen kann ich jedoch so spät am Abend nach dem Training nicht mehr.

Fleissarbeit wie «Voci» lerne ich deshalb meistens morgens im Zug auf dem Weg zur Arbeit oder wenn ich direkt nach dem Arbeiten ins Training gehe. Das ist jedoch auch immer eine Überwindung, da ich eigentlich viel lieber «Stranger Things» oder «Game of Thrones» weiterschauen möchte.

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