Leser-Beitrag
31. Juli 2017

Zwischen Erziehung und Beziehung

Was ist der Unterschied zwischen Strafe und logischer Konsequenz?

Sei deinem Kind stets eine Stütze
Sei deinem Kind stets eine Stütze (Bild: Pixabay.com).

Strafen sind oft willkürlich und stehen in keinem Zusammenhang mit dem Problem. Viele Massnahmen tragen nicht zur Lösung des Problems bei:
zum Beisipel Fernsehverbot, wenn du deinen Bruder gequält hast. Zimmerarrest, wenn du zu spät nach Hause gekommen bist. Gameboy-Verbot, wenn du dein Zimmer nicht aufgeräumt hast.

Strafen müssen logisch sein

Wenn du deine schmutzigen Kleider im Zimmer lässt, kann ich diese nicht waschen und du hast nichts Sauberes anzuziehen. Wenn du deinen Teller nicht abräumst, kann ich dir keinen neuen Teller mit Essen hinstellen. Wenn du die Hausaufgaben heute nicht machst, hast du morgen doppelt soviel zu tun und evtl. sogar eine Strafaufgabe. Wenn du dein Geld bereits am Anfang des Monats ausgibst, hast du gegen Ende des Monats nichts mehr.

Konsequenzen aufzeigen

Deshalb empfehle ich, nicht zu drohen, sondern den Kindern aufzuzeigen, welche Konsequenz ihr Verhalten mit sich bringt. Sie können selber entscheiden, welchen Weg sie wählen. Dieser Entscheid führt zur Eigenständigkeit und Eigenverantwortung.

Durch «Loslassen» zeigen wir Jugendlichen und Kindern: Wir glauben an Dich! Wir vertrauen Dir! Dies fühlt zu mehr gegenseitigem Respekt und Achtung! Müssen wir immer alles kontrollieren? Können wir auch mal 5 gerade sein lassen?

Verhalten kritisieren, nicht den Menschen

Ich liebe Dich als mein Kind über alles, aber Dein Verhalten in der Situation finde ich nicht in Ordnung.

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