17. Januar 2018

Zartes Kunstwerk Schneeflocke

Eine Schneeflocke ist hauchdünn und fein. Und bei genauerer Betrachtung zeigt sich, wie formvollendet und speziell jede einzelne ist.

Die Schneeflocke

Wie entsteht eine Schneeflocke?

Eine einzelne Flocke besteht aus vielen Schneekristallen. Ein Schneekristall entsteht, wenn sich in kalter Luft (etwa zwischen –4 und –20 Grad) Wasserdampf oder unterkühltes Wasser an einem sogenannten Eiskeim anlagert. Ein solcher Eiskeim kann ein Staubkorn, ein Russpartikel oder ein Bakterium sein. Irgendwo in grosser Höhe kommen Eiskeim und Wasser zusammen und bilden den Schneekristall, der auf seinem Weg in Richtung Erde wächst.

Welche Form er dabei entwickelt, hängt von der Temperatur ab: Tiefe Temperaturen etwa fördern die Plättchen- und Prismenform.

Unglaublich: Jeder Schneekristall hat seine eigene, unverwechselbare Form. Eins ist aber immer gleich: Die Kristalle sind sechseckig und symmetrisch.

Und wann entstehen Schneeflocken? Man könnte meinen, je kälter, desto besser, aber dem ist nicht so: Unter –30 Grad ist die Luft nämlich meist zu trocken, als dass sich nennenswerte Mengen Schneekristalle bilden könnten.

Schneekristalle

Schau (oben) mal genau hin: Wenn es schneit, zieh dir eine dunkle Mütze oder Jacke über und geh nach draussen. Ist es schön kalt, bleiben die Schneeflocken einen Moment lang auf den Kleidern liegen, und du kannst die Kristalle erkennen, aus denen die Flocken bestehen. 

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