27. Dezember 2017

Woher kommen die 12 Sternzeichen?

Journalistin Gabriela Bonin beantwortet Kinderfragen. Diesmal möchte Sara Mariam (9) aus Zürich wissen, was es mit den Tierkreiszeichen auf sich hat.

Woher kommen die Sternzeichen?

Früher blickten die Menschen noch oft zum Sternenhimmel hoch. Sie liessen sich von seinem Gefunkel verzaubern und forschten nach seinen Mustern. Die Babylonier, die alten Griechen oder die Mayas taten dies schon vor Jahrtausenden.

Die Stellung der Sterne diente den Menschen zur Orientierung, zum Beispiel in der Schifffahrt.
Sie regte auch ihre Fantasie an. So erkannten sie am Himmel lebhafte Figuren: Sternbilder, die etwa eine Bärin darstellen oder einen Wagen. Ebenso glaubten sie, gewisse Tiere in den Sternbildern zu sehen: die Tierkreiszeichen. Insgesamt sind davon zwölf auf einem Kreis am Himmel aufgereiht. Der Tierkreis mit seinen zwölf Sternzeichen ist vor etwa 2500 Jahren in Mesopotamien entstanden. Diese Bilder boten den damaligen Menschen ein lebendiges Spektakel. Deshalb suchten sie darin nach einer tieferen Bedeutung. Denn alles Lebendige, das wir sehen, spiegelt sich in unserer Seele.

In den Anfängen der Sternenkunde glaubte man, dass uns die Sterne etwas sagen könnten. Diese älteste aller Naturwissenschaften nennt man Astronomie. Glaube und Wissenschaft gehörten in ihr ursprünglich zusammen. Heute ist sie von der Astrologie getrennt: Diese wiederum untersucht, wie die Sterne unser Leben beeinflussen. Können sie uns wirklich Geheimnisse verraten? Betrachte sie doch mal wieder und horch, ob sie zu
dir sprechen. 

ERKLÄRVIDEOS & INFOS

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