13. Juli 2017

Wie kommt der Schoggiüberzug auf das Stängeliglace?

Gabriela Bonin beantwortet Kinderfragen. Diese Woche will Nils (10) aus Rüschlikon ZH wissen, wie Glace zu seinem Schoggiüberzug kommt.

Der Schoggiüberzug auf dem Stängeliglace
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Das geht so was von zack, zack, dass die Glace gar keine Zeit hat zum Schmelzen. Wie es genau gemacht wird, habe ich mir von den Glacespezialisten der Firma Midor – die die grösste Back- und Glacefabrik in der Schweiz hat und zur ­Migros gehört – erklären lassen. Pro Jahr stellt die Midor 27 Millionen Seehund-, Affen- und Bärenglaces her. So wird zum Beispiel die berühmte Seehundglace mit Vanillegeschmack zuerst auf minus 40 Grad abgekühlt – es wird so kalt wie die Luft in der Antarktis.

Dann werden die eisigen Stängeliglaces einzeln für eine Sekunde in warme (nicht heisse!) Schokoladenglasur getaucht. Dabei wird die Schokolade schon kalt und steif, bevor sie überhaupt daran denken kann, die Eiscreme zu schmelzen. Hier kannst du zuschauen, wie das funktioniert:

Jetzt im Sommer macht es übrigens auch Spass, Glace selbst herzustellen. Auf der genannten Webseite findest du dazu ein paar kinderleichte Rezepte. Da erfährst du unter anderem, wie man eine feine Nutellaglace machen kann. Den allereinfachsten Eisgenuss bekommst du, wenn du Bananen schälst, halbierst und einfrierst. Dann steckst du die gefrorenen Stücke auf einen Grillspiess, tauchst sie in geschmolzene Schoggi und fertig! Aber egal, ob gekauft oder selbstgemacht: Das Beste an einer Glace ist, dass sie dann doch noch schmilzt – und zwar dort, wo sie darf: in deinem Mund.

• Super einfach: Bananenpops
• Simpel, aber oho: Gefrorenes Überraschungs-Ei
• Einfacher geht’s fast nicht: Nutella-Eis
• Für Tüftler: Eispralinen mit Schokoüberzug
• Für alle, die es eisig-süss mögen

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