26. November 2017

Wohin mit dem E-Bike?

Leser fragen, unsere SportXX-Experten antworten. Diesmal: «Wie überwintere ich mein E-Bike richtig?» - Daniel B., Liestal

e-bike
Lesezeit 2 Minuten

Hallo Daniel

Anbei ein paar hilfreiche Hinweise, damit Dein E-Bike – und vor allem der Akku – auch den härtesten Winter gut überstehen:

Reichweite

Mit sinkender Temperatur nimmt die nutzbare Akku-Kapazität ab, die Reichweite fällt bei frostigen Temperaturen etwas geringer aus. Dies liegt am steigenden elektrischen Innenwiderstand des Akkus. Bei niedrigen Temperaturen kann auch die verfügbare Antriebsleistung etwas zurückgehen. Mit einem Ausfall der elektrischen Unterstützung muss aber erst bei sehr niedrigen Temperaturen gerechnet werden (–20 °C, modellabhängig). Um an kalten Tagen eine grössere Reichweite zu erreichen, wird geraten, den Akku am besten stets bei Zimmertemperatur (5 – 20 Grad) zu laden und dann vor Gebrauch vorgewärmt ins E-Bike einzusetzen.

Lagerung

Wird ein Akku mehrere Wochen oder Monate nicht gebraucht, sollte er sachgemäss aufbewahrt werden. Wichtig ist, dass der Akku für die Überwinterung nicht komplett geladen oder ganz leer gelagert werden sollte. Der optimale Ladezustand liegt hier bei 50 – 60%. Das Akku-Pack sollte vom Fahrzeug genommen, und bei einer möglichst konstanten Zimmertemperatur (5 – 20 Grad) gelagert werden. Ausserdem sollte der Akku fern von Wärmequellen, direkter Sonneneinstrahlung und erhöhter Luftfeuchtigkeit gelagert werden.
Da der Akku während der Aufbewahrung sehr langsam an Strom verliert, sollte dieser während der Wintermonate sicherheitshalber alle 2 – 3 Monate wieder auf 50 – 60% aufgeladen werden. So wird eine Tiefentladung vermieden, welche die Speicherfähigkeit der Batterie beeinträchtigen könnte.

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