Leser-Beitrag
06. November 2017

Wie man falsche Jobs gegen echtes Glück eintauscht

Der neueste Leser-Buchtipp: Wir können auch anders - oder was die Generation X und die Babyboomer gemeinsam haben

Wie man falsche Jobs gegen echtes Glück eintauscht

Wer heute anfängt zu arbeiten, merkt schnell:
Die Party ist vorbei, das Buffet geplündert und alle Stühle längst besetzt. Wir arbeiten immer mehr für immer weniger Geld und wissen nie, wie lange man uns noch braucht. Aber brauchen wir diese falschen Jobs eigentlich? Der Autor Adam Fletcher zeigt, wie wir aussteigen können, um unabhängiger zu arbeiten, trotzdem genug Geld zu haben, den Job zu finden, der uns wirklich interessiert und Zeit zu haben für das, was uns glücklich macht.

Geld oder Leben? Am liebsten beides. Um das zu erreichen, muss man die Selbständigkeit ausprobieren. Der rasante Wandel und die Unsicherheit des digitalen Zeitalters bedeuten, dass es zunehmend riskant ist, alle unsere finanzielle Verantwortung als Angestellter an einem einzigen Unternehmen festzumachen.
Weltweit verschwanden zwischen 1995 und 2002 über 22 Millionen Jobs in der Fertigung, während die industrielle Produktion um 30% zunahm. Der Soziologe James Hughes meint dazu: «Wir stehen am Beginn einer Ära, in der Technologie Beschäftigung schneller vernichtet, als sie Beschäftigung schafft.»

Den Verlust menschlicher Arbeitsplätze an künstliche Intelligenz oder Roboter nennt man technologische Arbeitslosigkeit.

Um einer zukünftigen Arbeitslosigkeit vorzubeugen, müssen wir uns selbständig machen und flexibel auf den Markt reagieren. Dies beinhaltet aber auch das Scheitern.
Wenn wir eine angesagte Bar oder Restaurant besuchen, das immer ausgebucht ist, dann vergessen wir gerne die Verlierer. Oder dass 90% der Gastronomen ihr Restaurant oder ihre Bar nach einem Jahr wieder dichtmachen müssen, weil sie nicht mehr rentiert und die Karawane weitergezogen ist.

Zusammenfassend kann gesagt werden, dass in unserer unsicheren Welt des rapiden technologischen Wandels unser Berufsleben immer wieder Höhen und Tiefen erleben wird. Fertigkeiten, die wir uns hart erarbeitet haben, werden überflüssig. Wir müssen flexibel werden, damit wir in dieser neuen Welt überleben können.

So die Meinung vom Autor Adam Fletcher, BWL und Informatiker.
«Und passen Sie auf die Gatekeeper auf - Lehrer, Freunde, Chefs, Politiker, etc. was sie erzählen, ist überholt, falsch, anekdotisch, ein Ammenmärchen - wenn es nicht sogar noch arglistiger ist: der Versuch, den Status Quo zu verteidigen, der ihnen ihre derzeitige Position garantiert und uns, die wir unter ihnen stehen, unterdrückt.»

Ein lesenswertes Buch, nicht nur für die Generation Y, sondern auch für die Generation der Baby Boomer!

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