Leser-Beitrag
20. Dezember 2017

Wie man das Beste aus seinen Mitarbeitern herausholt

So entwickelt sich Unternehmenserfolg.

Erfolgreicher Mitarbeiter
Soft Skills sind für den Projekterfolg massgeblich verantwortlich.
Lesezeit 2 Minuten

Wie entwickelt sich Erfolg? Wie entsteht der Gewinn, der ganze Belegschaften und ihre Familien ernährt? Was ist der heilige Gral des Unternehmenserfolgs? Gibt es so etwas überhaupt?

Ja, das gibt es! Langfristig.

Personalplanung und Analyse

Es sind die Menschen, die Unternehmenserfolg herbeiführen. Ihre Ideen. Ihr Engagement. Ihre Leidenschaft. Es sind Menschen mit ihren individuellen Stärken und Schwächen. Das muss man sich immer wieder vor Augen halten.

Gute Projektplanung setzt diese Stärken gezielt ein. Sie setzt Individuen zu Teams zusammen, immer darum bemüht, die Stärken zum Blühen zu bringen. Das ist gut. Aber Menschen haben auch Schwächen, die schon so manches Team zum Scheitern gebracht haben, das von den Qualitäten seiner Mitglieder her Toperfolge hätte erbringen müssen.

Um Mitarbeiter richtig einsetzen zu können, muss man ihre Stärken und Schwächen kennen. Das klingt nach einer Binsenweisheit, aber gerade hier wird oft der Grundstock für den späteren Misserfolg gelegt. Beim technischen «Wer ist wofür geeignet? Wer ist verfügbar?» usw. hilft Personalplanungssoftware wie z.B. von Timewax. Was aber hilft mir, die individuellen Stärken und Schwächen meiner Mitarbeiter zu erkennen?

Personalplanung und Mitarbeiterführung

Untersuchungen zeigen, dass ein Grossteil gescheiterter Projekte an schlechter Kommunikation krankt. Dabei ist Kommunikation das einzige Mittel, seine Mitarbeiter kennenzulernen. Zuhören. Hinsehen. Sich in den anderen hineinversetzen. Wie reagiert Herr Schmitz unter Zeitdruck? Warum ist Frau Müller immer so angespannt? Soft Skills sind für den Projekterfolg massgeblich verantwortlich.

Noch einmal: Es sind Menschen, die den Unternehmenserfolg herbeiführen! Und Menschen sind am kreativsten und effektivsten, wenn sie sich wohlfühlen. IT-Riesen wie Google machen es vor:

Freies Essen von wechselnden Caterern, Urlaubsregelungen, bei denen der Beschäftigte die Anzahl seiner Urlaubstage selbst wählen kann. Kegelbahnen und Kuschelecken, in denen man zwischendurch ein Nickerchen halten kann... Solches macht den Weltkonzern 2017 zum weltweit beliebtesten Arbeitgeber. Aber eben auch zur grössten Suchmaschine mit einem Marktanteil von über 80 Prozent! Der Erfolg gibt ihnen Recht, oder?

Auch wenn man keine Abenteuerrutsche für seine Mitarbeiter installieren möchte: Was kann man daraus lernen? Menschen arbeiten am effektivsten, wenn ihnen die Arbeit Spass macht!

Wann macht Arbeit Spass?

Manche Menschen zucken schon innerlich zusammen, wenn sie das nur hören, so unvereinbar scheinen Arbeit und Spaß zu sein. Viele halten Arbeit für den «Ernst des Lebens». Wer aber genau hinsieht merkt, dass das Gegenteil eher zutrifft.

Wenn ein gutes Arbeitsklima herrscht und ich Bestätigung erfahre für das, was ich tue, bin ich bereit, alles zu geben. Das ist schon als Kind so. Aber das legen wir Menschen nie ab. Lob und ein respektierter Platz in der Gruppe geben uns ein gutes Gefühl. Ideen spriessen in einem «sicheren» Umfeld, in dem man sich geborgen und gut aufgehoben fühlt. Das fördert Kreativität, die für jegliche Problemlösung unabdingbar ist.

Wenn ich meine Arbeit gerne mache, werde ich seltener krank werden und kaum zu spät kommen. Dann verlieren sogar Überstunden ihren Schrecken. Mit Spass bei der Arbeit wird man das Beste aus seinen Mitarbeitern herausholen!

Last, not least, auch wenn es hier weniger um den Unternehmenserfolg als um das Glück der Menschheit geht: Man verbringt einen Grossteil seiner Lebenszeit im Büro. Sollte diese Zeit nicht für alle eine gute Zeit sein?

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