Leser-Beitrag
20. September 2017

Wie der Borretsch in unseren Garten kam

Die Blüten der Borretsch-Pflanze sehen schön aus. Wie es nun einige vereinzelte Pflanzen geschafft haben, die Grenzen meines Schneckenzaunes zu überwinden, ist mir aber ein Rätsel.

Wuchernder Borretsch
Der Borretsch ist gerade jetzt im Herbst eine wichtige Bieneweide.

Die sternenförmigen, blauen Blüten der Borretsch-Pflanze sehen wirklich schön aus. Wie es nun einige vereinzelte Pflanzen geschafft haben, die Grenzen meines Schneckenzaunes, der mein Beetli umfasst, zu überwinden, ist mir aber ein Rätsel. Ich bekenne mich aber schuldig: Vor meinen Einzug in diesen Garten, wuchs diese Pflanze hier noch nicht und wenn sie so weiter wächst, wird sie wohl auch noch nach mir da sein.

Seitdem ich nun den Borretsch freiwillig vor zwei Jahren ausgesät habe, wächst das (Un-)Kraut von ganz alleine. Nicht einmal die Schnecken mögen den Borretsch und hindern ihn kaum an seiner Ausbreitung. Darum steht der Borretsch (auch Bohnenkraut genannt), kurz davor, von mir auf die Liste der Unkräuter gesetzt zu werden. Das Einzige, was mich besänftig, sind die zahlreichen Honigbienen, die nun meinen Garten aufsuchen und um die blauen Blüten schwirren.

Gemäss Gartenliteratur sind die Blüten und die Blätter essbar. Darum habe ich auch schon einige Blüten geerntet und Salate und Bowlen damit verschönert. Ganz zur Überraschung meiner Gäste, die die Blüten skeptisch auf ihrer Gabel beäugten. Wenn ich eine Blüte esse, dann würde ich sagen, dass die Blüten einen honigähnlichen Geschmack haben. Oft habe ich aber auch gelesen, dass die Blüten einen gurkenähnlichen Geschmack hätten.

Mittlerweile ist es bereits Mitte September und die meisten Sommerblumen im Garten sind verblüht. Nur der Borretsch mit seinen blauen Blüten blüht noch und kriegt weiterhin fleissig Besuch von den Bienen.

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