03. Januar 2018

Weihnachtsstern 2.0

Was macht man mit einem Weihnachtsstern, wenn Weihnachten passé ist? Die Gartenbloggerin versuchts mit einem Kompromiss.

Weihnachtsstern
Neben Rot gibts den Weihnachtsstern auch in Cremeweiss, Rosa, Lachs, Gelb sowie zweifarbig. Was nichts daran ändert, dass Weihnachten bereits ums Eck ist.
Lesezeit 2 Minuten

Ich weiss nicht, wie es euch geht, aber mit all den Wünschen für ein gutes neues Jahr ist für mich auch die Weihnachtszeit abgehakt. Was sich unter anderem darin zeigt, dass ich den Weihnachtsbaum auf unsere Terrasse gezügelt habe. Dort dient er in den nächsten paar Wochen den Vögeln als Tummelplatz, bevor er zersägt und getrocknet irgendwann dann in den Kachelofen gesteckt wird.

Anders siehts mit dem Weihnachtsstern aus, den ich mir

Anfang Dezember gekauft hatte und der jetzt in der Stube auf dem Salontischli steht, wo es ihm offensichtlich bestens pässlet. Und um diesen dreht sich die heutige Kolumne.

Was macht man mit einem Weihnachtsstern, wenn Weihnachten passé ist? Wäre er aus Stroh oder Glas, würde er mit den Weihnachtskugeln auf der Winde versorgt. Ist er aber nicht. Und so stellt sich jetzt die Frage, wohin damit.

Ich bin auf folgende Antworten gekommen, wobei ich gespannt bin, wie ihr entscheiden würdet:

Den Weihnachtstern...

Da ich Mühe habe, selbst den grössten Serbler zu kompostieren, geschweige denn einen quietschlebendigen Weihnachtsstern, kommt für mich nur Antwort 2 oder 3 infrage. Respektive eine Kombination aus beiden: Und darum darf das Gewächs bis auf Weiteres in der Stube stehen bleiben, wenn auch neu auf der Kommode hinter dem Sofa, was es mir hoffentlich nicht krummnimmt. Und zwar so lang, bis meine Sehnsucht nach dem Frühling so gross ist, dass ich all den vorgetriebenen Hyazinthen oder Osterglocken in den Läden nicht mehr widerstehen kann.

Falls der Weihnachtsstern dann noch immer quietschlebendig ist, wird er in mein Büro disloziert. Und zwar so lang, bis er nach den Eisheiligen in den Garten umziehen kann. Und falls es ihm dann noch immer pässlet, gehts im Herbst wieder zurück ins Haus. Und sonst landet er dann halt doch noch auf dem Kompost. Wie übrigens bereits sein Vorgänger. Und sein Vorvorgänger. Und sein Vorvorvorgänger. Aber das ist ein andere Geschichte ...


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