26. Februar 2018

Warum springt ein Tischtennisball so gut?

Journalistin Gabriela Bonin beantwortet Kinderfragen. Diesmal möchte Sabrina (9) aus Bachs ZH wissen, warum Pingpongbälle so gut springen.

Warum springt ein Pingpongball so gut?
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Ein Pingpongball muss ganz schön viel aushalten: Die besten Tischtennisspieler der Welt schmettern die Bälle so hart, dass diese bis zu 170 Stundenkilometer schnell werden – schneller als ein Auto auf der Autobahn. Beim Aufschlag wird der Ball ganz kurz sehr heftig verformt und muss dann sofort wieder rund werden. Zudem muss er für Wettkämpfe auch einigen Vorschriften entsprechen: Sein Durchmesser (40 Millimeter) und sein Gewicht (2,7 Gramm) sind vorgegeben.

Das hat einen Einfluss auf sein «Sprungverhalten», also auf die Art, wie er springt. Auch dafür gibt es eine Regel: Wenn du ihn aus einer Höhe von 30,5 Zentimetern fallen lässt, so soll er mindestens 24 Zentimeter und höchstens 26 Zentimeter hoch hüpfen. Damit er das kann, muss er absolut rund und leer sein. Und er besteht aus einem idealen, leichten Material: Früher war dies Zelluloid, weil das eine griffige Oberfläche hat.

Verblüffend: Das Föhn-Pingpongball-Experiment:

Zelluloid ist aber leicht brennbar und kann explodieren. Darum waren Lagerung und Transport von Zelluloidbällen früher echt gefährlich. Heute sind die meisten Bälle aus Plastik. Mit ihnen kann man toll Tischtennis spielen und andere lustige Spiele oder Experimente machen, etwa eigene Kugelbahnspiele bauen. Bloss Rauchbomben kann man damit nicht mehr basteln (Psst! Solche Dinge taten wir als Kinder, als die Bälle noch alle aus Zelluloid bestanden).

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