10. Juli 2017

Volle Kanne auch im Juli

Hobbygärtnerin Almut Berger verrät, worauf man im Juli im Garten besonders achten sollte.

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Allgemeine Arbeiten

Nach dem heissen Juni gehts jetzt gleich weiter mit der Giesserei! Wer dabei auf Leitungswasser zurückgreifen muss, greift tief ins Portemonnaie. Abgesehen davon mögen die meisten Pflanzen Regenwasser lieber. «Einmal gehackt ist dreimal gegossen», sagt der Volksmund. Drum: Beete regelmässig auflockern. Teichbesitzer tun gut daran, Algen laufend abzufischen. Den Rasen sparsam mähen. Wenn, dann abends sprengen.

Giesskannen
Jetzt ist Giessen angesagt!

Blumen

Sommerblumen und Stauden quittieren regelmässiges Ausputzen mit weiteren Blüten. Kletterrosen verjüngen: die Hälfte der alten Triebe auf 30 Zentimeter zurückschneiden. Sommerblühende Zwiebel- und Knollenpflanzen wie Gladiolen und Dahlien freuen sich über Dünger. Der verblühte Lavendel erhält einen Rückschnitt bis zu den ersten Blättern. Wie Oregano, Salbei und Rosmarin lässt er sich durch Stecklinge vermehren. Zweijahresblumen wie Stiefmütterchen, Vergissmeinnicht, Stockrosen, Bartnelke, Hornveilchen und Dotterlack säen.

Obst und Gemüse

Frühe Erdöpfel ernten. Das Startzeichen: wenn sich das Kraut gelblich färbt. Frei gewordene Beete nie brach legen: Noch können Saaten von Gemüse (Rettiche, Spinat, Salate, Endivie, China- und Winterblumenkohl) sowie Setzlinge (Broccoli, Fenchel, Feder- und Blumenkohl, Stangensellerie, Kohlrabi, Lauch) ausgebracht werden. Salat möglichst im Schatten säen, um ein Schiessen zu verzögern. Gemüse in Töpfen (flüssig)düngen, es droht Nährstoffmangel. Die abgeernteten Johannisbeeren erhalten eine Extragabe Kompost. Tomaten regelmässig ausgeizen.

Und noch ein Extratipp für Urlauber: Wer demnächst verreist, sollte noch einmal sorgfältig Unkraut jäten, den Boden lockern und freie Flächen mulchen.

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