06. September 2017

Überraschung!

Auberginen sind dunkelviolett. Das hab ich zumindest geglaubt. Bis jetzt, wo meine ersten Früchte endlich reif sind. Dunkelviolett aber sind sie – siehe Foto! – offensichtlich nicht.

Weisse Auberginen
Jetzt weiss ich auch, warum Auberginen Eierfrüchte genannt werden. Zumal, wenn sie weiss sind.
Lesezeit 2 Minuten

Eine blutige Gartenanfängerin bin ich ja nun wirklich nicht mehr, das kann ich mit Fug und Recht behaupten. Nichtsdestotrotz habe ich mich kürzlich bis auf die Knochen blamiert. Und das ging so:

Diesen Sommer sind erstmals so richtig grosse, fette, sattglänzende Auberginen in meinem mit Hühner- und Hasenmist gedopten Hochbeet gewachsen. So wie man sie sonst aus den Regalen von Migros & Co. kennt. Und nicht so krüppelige Schmürzeldinger wie letztes und vorletztes Jahr, die es schlussendlich nur bis auf den Kompost schafften.

So weit, so toll. Nur wollten diese grossen, fetten, sattglänzenden Auberginen einfach nicht reif werden. Was ich daran zu erkennen glaubte (und jetzt wirds richtig peinlich!), dass sie einfach nicht nachdunkelten: Statt schön dunkelviolett zu werden, blieben sie einfach – weiss!

Irgendwann hab ich es dann einfach nicht mehr ausgehalten und gegoogelt. Und siehe da: Es gibt auch weisse Auberginen, wenn auch bei Weitem nicht so oft. Und: Mit dem Reifegrad hat die Farbe aber grad überhaupt nichts zu tun, sondern ausschliesslich mit der Sorte.

Wir haben dann ganz mutig eine erste weisse Aubergine auf den Grill geworfen. Und wie hat sie geschmeckt? Wie Auberginen halt so schmecken: fein!

PS: Das soll jetzt keine Entschuldigung sein, aber eine kurze Umfrage hier auf der Redaktion ergab, dass von acht befragten Kollegen und Kolleginnen sieben behaupteten, dass Auberginen violett, dunkelviolett oder schwarzviolett seien. Danke!

Und du, hättest du es gewusst?

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