28. Oktober 2017

To-do-Liste für den Herbst

Der Herbst ist schön. Auf dem Land ist es schön. So kann der Herbst auf dem Land ja nur wunderschön sein. 8 Tipps, um ihn voll auszukosten.

Laub
Kunterbunter Boden: Im Herbst ist alles voller Laub.
Lesezeit 2 Minuten

Auf dem Land ist es ja immer schön. Das ist sozusagen erwiesen. Alle meine Nachbarn finden das und ich auch. Und auf Facebook posten immer alle Bilder von weiten Feldern und hügeligen Landschaften, und auf ihren Profilbildern sehen sie sehr glücklich aus. Darum ist das quasi ein Fakt. Aber so richtig schön wirds im Herbst.

Rot-grün-gelbe Blätter, die rascheln, wenn man über sie hinwegspaziert. Bauernhäuser, die im morgendlichen Nebel mystisch anmuten und im Verlauf des Tages in warmes Licht getunkt werden. Mamis und Papis, die ihre Noahs und Emmas mit Süessmost abfüllen …

Solltest du gerade deinen ersten Herbst auf dem Land verbringen, dann gibt es einige Dinge, die du getan haben musst, bevor der erste Schnee fällt. (Also du musst natürlich nicht. Du musst dann einfach wissen, dass du ungeheuer viel verpasst.)

Hier also die Stutz’sche Herbst-auf-Land-To-do-List:

- Herbstkonzert des ortsansässigen Männerchors, Musikvereins, der Musikschule besuchen. Weil: In der Mehrzweckhalle geht einfach jedes Mal die Post ab. Und das Kuchenbuffet in der Pause ist so landfrauenmässig genial.

- Birnel bei der Gemeindeverwaltung bestellen. Weil: Das gesunde und schmackhafte Birnensaftkonzentrat stammt ausschliesslich von Früchten einheimischer Feldobstbäume. In vielen Gemeinden kann man Birnel im Herbst bestellen.

- Kindern im Quartier etwas abkaufen. Weil: Sie haben in stundenlanger Arbeit Kürbissen ein Gesicht verpasst, aus Kastanien und Zahnstochern kleine Monster gebastelt oder mit Neocolor Blätter abgepaust – und am Schluss einen Verkaufsstand aufgebaut. Für ein solches Kunstwerk kannst du gerne 20 Franken springen lassen.

- Laub wischen. Weil: Du hast ein Haus mit Garten und solltest schon dafür schauen, dass das alles ein bisschen eine Gattung macht. Jedenfalls bis zum nächsten Windstoss.

- Spazieren gehen. Weil: Im Sommer ist es zu heiss, im Winter zu kalt und im Frühling plagen dich die Pollen. Wenn nicht jetzt, wann dann? Es wird gut, versprochen!

- Den Samstagabend auf dem Sofa verbringen. Weil: Das Partyvolk ist weit weg in der Stadt, rund um dein Haus ist es mucksmäuschenstill. Nichts erinnert dich daran, dass du jetzt ein schlechtes Gewissen haben könntest.

- Stricken. Weil: Einen neuen Schal, Pulli, eine Mütze (abgestuft nach Schwierigkeitsgrad) kannst du bald gut gebrauchen. Wenn du nicht stricken kannst, findet sich in deiner Nachbarschaft sicher ein Grosi, das ihr Wissen gerne weitergibt.

- Einen Laubengel machen. Weil: Das ist etwa gleich cool wie der Schneeengel, einfach weniger nass und mit schönem Rascheln. Achte dabei darauf, dass dich deine Nachbarin, die dich eh schon für verrückt hält, dabei nicht beobachtet.


Und was machst du jeden Herbst? Oder hast du weitere Ideen, was man auf dem Land anstellen könnte? Ab damit in die Kommentare!

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