25. August 2017

Die Teufelskicker

Hörspiele für Kinder (3): Moritz macht das Spiel

Lesezeit 1 Minute
Teufelskicker: «Moritz macht das Spiel»  (Europa Verlag)

Die Story

Moritz ist von Hamburg in ein Kaff gezogen, weil sein Vater eine andere hat. Er ist mies drauf, auch deshalb, weil er nicht mehr für seine Mannschaft stürmen kann. In der Schule lernt er die Teufelskicker kennen und spielt mit ihnen Fussball.
Doch dann verscherzt er es sich mächtig mit ihnen, schliesslich will er nicht zu diesem Provinzklub gehören. Und in der Klasse sitzt er erst noch neben Rebecca, der Streberin. Sie hilft ihm mit ihrem Aufsatz aus, als er seinen vorlesen sollte – und nun denken alle, er liebe sein Pony über alles. Doch es kommt gut, sehr sogar. Olé, olé olé, wir sind die Teufelskicker, olé olé!

Das findet der Sohn (6)

«Ich finde die Teufelskicker super. Sie sind ein gutes Team. Und sie sind nett zu Moritz, obwohl der am Anfang dumm tut. Ihr Schlachtruf gefällt mir extrem. Ist das ein Rap? Jedenfalls tut mir Moritz Leid und ich bin froh für ihn, dass er ein so guter Stürmer ist.»

Das findet die Mutter (43)

Die Story ist gut und einfühlsam erzählt. Was Moritz durchmacht ist in Kindersprache gefasst und sehr nachvollziehbar. Man leidet mit ihm mit, bis er seinen Platz in der neuen Klasse findet. Die Trainings- und Matchsequenzen werden von Sportmoderatoren ganz wie echt kommentiert, das muss für Fussballfans grossartig sein.

Das bleibt

Der Sohn will wissen, weshalb Paare sich trennen. Und er singt die ganze Zeit: «Olé, olé olé.»

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