14. Mai 2018

Sparschwein

Monica Müller meistert den Alltag mit Kindern meist mit Humor. Oft ist sie auch unschlüssig, wie sie reagieren soll. In der aktuellen Folge von «1, 2 oder 3?» wird sie vom Panini-Hype erfasst.

Illustration: Sparschwein mit Panini-Bild

Seit der Grosse (7) in der 1. Klasse ist, erhält er einen Franken Sackgeld pro Woche. Lange war ihm der Inhalt seines Sparschweinchens absolut wurst. Dann aber zählt er eines Tages sein Geld zusammen mit dem Nonno. Und seit es Panini-Bildchen zu kaufen gibt, wird das Sparschwein dünner und dünner. Mit 1 bis 5 Franken spaziert er zum Quartierladen und kommt strahlend mit Fussballbildchen zurück. Manchmal geht er auch mit Freunden, und sie kaufen Bildli oder eine Flasche Coca-Cola, die sie teilen.

Nun will der Grosse einem Freund 5 Franken für einen schwedischen Spieler zahlen. Ich rechne ihm vor, dass er mit 5 Franken 25 Bildli kaufen könnte. Er kontert: «Mir ist es egal, ob ich in meinem Sparschweinchen nur noch Fr. 42.50 habe.» Und jetzt?

1, 2 oder 3?

Benutzer-Kommentare

Verwandte Artikel

Illustration: Kind liest mit Taschenlampe unter der Bettdecke

Von Eulen und Lerchen

Malt der Osterhase die Eier an?

Du glaubst ja an den Osterhasen

«X-Men: Apocalypse» / © 20th Century Fox Film Corp. Leser-Beitrag

Menschen mit besonderen Fähigkeiten

Daniela Schlegels Resilienzmodell Leser-Beitrag

Die Resilienzgrenze und wie Blockaden entstehen