12. Juli 2018

Sonnenbaden mit Köpfchen

Die Sonne ist lebensnotwendig, kann aber auch gefährlich werden. Das solltest du wissen, damit du den Sommer unbeschwert geniessen kannst.

Frau am Sonnenbaden
Für Sonnenanbeter empfehlenswert: guter Sonnenschutz und Halbschatten. (Bild: Getty Images)
Lesezeit 2 Minuten

Die Sonne kann unsere Stimmung heben, ist sie doch mitverantwortlich für die Produktion von Endorphinen, den sogenannten Glückshormonen. Sie beeinflusst unseren Schlaf-Wach-Rhythmus und ist die wichtigste Vitamin-D-Quelle. Die Kehrseite der Medaille: Die Sonne kann langfristig auch Schaden anrichten.

Die Sonne schickt uns Licht, das sich aus mehr oder weniger starken ultravioletten Strahlen zusammensetzt. Davon gibt es drei Arten:
Die UVA-Strahlen bewirken eine schnelle, aber nicht anhaltende Bräunung. Sie verändern die Struktur von Kollagen und Elastin, was zur vorzeitigen Hautalterung mit Flecken und Falten führt.
Die UVB-Strahlen bräunen langsamer, wirken aber intensiver. Sie verursachen einen Sonnenbrand, wenn man sich ihnen zu lange aussetzt.
Die UVC-Strahlen sind auch sehr energiereich, werden aber bereits von der Stratosphäre vollständig absorbiert.

UVB-Strahlen sind am gefährlichsten für die Haut. Sie können die DNA schädigen und erhöhen das Risiko für ein Melanom oder andere Arten von Hautkrebs.
Die Zahl der potenziell lebensbedrohlichen Hautkrebsfälle steigt Jahr für Jahr an. Eine frühe Erkennung ist deshalb wichtig. Dazu sollten Hautflecken und
Muttermale regelmässig nach der ABCDE-Regel untersucht werden: Achte dabei auf Asymmetrie (A), unregelmässige Begrenzung (B), verschiedene
Farben (C von englisch «Colour»), Durchmesser (über 5 mm; D) und vor allem die Entwicklung (E) im Sinn von Veränderungen.

Hellhäutige und blonde Menschen, mit blauen Augen und vielen Sommersprossen oder Muttermalen (mehr als 100) haben ein höheres Risiko, an Hautkrebs zu erkranken. Kinder im ersten Lebensjahr sollten nicht der direkten Sonnenstrahlung ausgesetzt werden. Später müssen sie mit UV-undurchlässigen Kleidern und mit einer Sonnencreme mit hohem Lichtschutzfaktor (LSF 50+) geschützt werden. Auch Schwangere sollten vorsichtig sein: Sie können im Gesicht Schwangerschaftsflecken (Melasmen) bekommen. Die sind zwar ungefährlich, können jedoch kosmetisch stören.

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