02. Mai 2018

So machst du Handys und Tablets kindersicher(er)

Wenn Eltern ständig am Handy kleben, erstaunt es nicht, wenn die Kleinen auch mal darauf rumdrücken wollen. Damit sie nicht plötzlich die Kreditkarte überziehen, auf fragwürdigen Webseiten surfen oder sich unangemessene Filme ansehen, gibt es Massnahmen.

Kinder entdecken den Reiz des Handys früh.
Kinder entdecken den Reiz des Handys früh (Bild: GettyImages).
Lesezeit 2 Minuten

Das Handy der Eltern
Wenn das Kind noch kein eigenes Smartphone hat, ist es etwas einfacher, Vorsichtsmassnahmen zu ergreifen. Zum einen lässt sich bei vielen Android-Geräten in den Einstellungen > Nutzer ein zusätzlicher Account mit eingeschränkten Rechten erstellen. Gibt man das Handy dem Sohnemann oder der Tochter, wechselt man einfach das Benutzerprofil. Es lässt sich einstellen, welche Apps und Dienste benützt werden können.

Steht diese Funktion nicht zur Verfügung, kann eine App wie «Schützen» ( Link Google Play ) oder «Kids Place» ( Link Google Play ) installiert werden. Du kannst per Passwort Apps sperren, die Anruffunktion verbieten und sonstige Funktionen regeln.

Eine weitere Möglichkeit ist die Funktion «Apps Anpinnen». Sie ist in der Regel in den Einstellungen unter Sicherheit zu finden. Ist sie aktiviert, kann über die App-Übersicht eine App angepinnt werden. Anschliessend kann das Kind nur diese App verwenden, und nur gegen Eingabe des Passworts wird das Handy wieder entsperrt.

Apple hat eine ähnliche Funktion, die sich in den Einstellungen > Allgemein > Bedienhilfen > Geführter Zugriff findet. Danach kann man in einer App dreimal den Homebutton drücken, um die Funktion zu aktivieren. Damit wird per Passwort das Ausbrechen aus der App verhindert. Auch eine Zeitlimite und Ähnliches lassen sich einstellen.

Eigenes Handy
Apple bietet diverse Möglichkeiten zur Regulierung an. Auf dem iPhone oder iPad können diese unter Einstellungen > Allgemein > Einschränkungen aktiviert werden. Daraufhin kann man den Zugriff auf verschiedene Funktionen und Apps beschränken. Auch das Installieren von Apps kann auf diese Weise unterbunden werden, oder man stellt ein, welche Inhalte angesurft werden dürfen. Der Zugriff auf anstössige Inhalte kann ebenfalls reguliert werden. Und zwar separat für Filme, Apps, Musik, Siri und weitere. Bei Android findet sich die Option im Google Play Store unter Einstellungen.

Trotz all dieser Möglichkeiten bleibt es weiterhin wichtig, das Kind im Umgang mit neuen Geräten zu begleiten. Etwas Entlastung und Beruhigung fürs Gewissen bringen solche Kindersicherungen aber allemal.

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