04. Januar 2019

Simonischeks Leidenschaft für Theater und Kino

Im neuen Historienfilm «Zwingli» spielt Max Simonischek den Schweizer Reformator. Der schweizerisch-österreichische Schauspieler über die bewusste Distanzierung von seinen berühmten Eltern, eigene Vaterfreuden, politische Filmstoffe und sein Verhältnis zur Religion.

Max Simonischek
Max Simonischek wählt seine Film- und Theaterprojekte sorgsam aus: «Sie sollen nicht nur unterhalten, sondern auch Themen beleuchten, die mir wichtig erscheinen.»
Lesezeit 11 Minuten

Max Simonischek, wie bibelfest sind Sie denn so im normalen Leben?

Nicht sehr. Ich bin nicht mal getauft, wurde auch nicht religiös erzogen, habe als Kind aber den katholischen Religionsunterricht besucht. Allerdings vor allem weil das eine lockere Nachmittagsstunde mit vielen Ausflügen war. (lacht) Ich habe sogar vor dem Einschlafen ab und zu gebetet.

Wie kam das denn?

Ursprünglich kam es von meinem Stiefvater, eine Art Ritual, das dann irgendwann verschwand. Jedenfalls kenne ich mich nun nach «Zwingli» in den beiden Testamenten ein bisschen besser aus, aber ein Bibelkenner bin ich auch jetzt nicht.

Spielt Religion in Ihrem Leben ansonsten eine Rolle?

Nein. So was wie Kraft oder Ruhe finde ich am ehesten in der Stille der Natur.

Liegen Ihre persönlichen Sympathien eher bei Zwingli oder den Katholiken?

Von heute aus betrachtet, liegen mir die Reformierten schon näher, nicht zuletzt wegen der bekannten Skandale und rückständigen gesellschaftlichen Positionen der katholischen Kirche. Ich bin in Deutschland zwar mit Luther aufgewachsen, aber der Humanist Zwingli ist mir eigentlich sympathischer, obwohl ich ihn vor dem Film nicht wirklich gekannt hatte.

Wie war das, sich in eine solch legendäre historische Figur einzuleben? Ein bisschen einschüchternd auch?

Als Schauspieler muss man sich von solchem Druck freimachen, sonst ruiniert das die Kreativität. Aber natürlich habe ich mich mit der historischen Figur beschäftigt und realisiert, dass er kein sehr vorteilhaftes Image hat. Er gilt als streng und lustfeindlich, dabei wird er in der Literatur eher als Lebemann beschrieben. Er hatte mindestens vier Kinder, darunter auch uneheliche, beherrschte zwölf Instrumente und trank gerne getrunken. Ich habe in diesem Kontrast zwischen Image und Realität eine Einladung gesehen, Zwinglis Bild zu aktualisieren.

Aber alles in allem ist historisch verbürgt, was im Film zu sehen ist?

Ja, das war Regisseur Stefan Haupt sehr wichtig. Und die Historiker, denen er den Film gezeigt hat, sind wahnsinnig glücklich damit. Trotzdem gab es einen gewissen Spielraum für dramaturgische Freiheiten und die eigene Fantasie, denn vieles aus seinem Leben weiss man schlicht nicht. Die Faktenlage ist nicht gerade erdrückend.

Im Film kommt er weitgehend als aufrechter, nobler Mann rüber. Aber sein Umgang mit den Täufern war wohl in der Realität etwas rabiater.

Das ist im Film tatsächlich vereinfacht dargestellt. Letztlich jedoch stand es nicht in seiner Macht, die Täufer zu verurteilen, das hat der Rat von Zürich getan. Und es ist historisch verbürgt, dass er sich dort für seine Freunde eingesetzt hat. Aber auch sonst ist Zwingli nicht einfach nur ein nobler Held. Er verfolgt seine Vision sehr konsequent, die Idee ist für ihn wichtiger als ein Einzelschicksal, und letztlich ist er sogar bereit, für seinen Glauben zu töten. Das schafft auch einen Link zu heute, wo erneut Menschen fanatisch genug sind, für ihren Glauben in den Krieg zu ziehen.

Gleichzeitig vertritt er aber auch Werte der Aufklärung.

So habe ich meinen Zugang zu ihm gefunden. Er war eben auch ein gesellschaftlicher Revolutionär und ein Wegbereiter für unsere heutige Demokratie. Und er war ein geschickter Strippenzieher, wobei es ihm dabei nicht um persönliche Macht ging, sondern um die Verwirklichung seiner Ideen. In Zeiten von geringer Wahlbeteiligung und Fake News ist es nicht schlecht, eine Figur in Erinnerung zu rufen, die das Miteinander anmahnt und daran erinnert, dass Demokratie ein kostbares Gut ist.

Ihre reale Mutter spielt im Film Zwinglis katholische Schwiegermutter, die dessen Reformen bekämpfte. Wie war das auf dem Set?

Wenn es «Action» heisst, ist die Mutter genauso eine Kollegin wie jede andere. Aber wir haben uns in der Zeit mehr gesehen als sonst, weil sie in München wohnt und ich in Berlin, das war schön.

Haben Sie schon mal zusammen gespielt?

Vor langer Zeit bei einem Studentenprojekt, lustigerweise auch was Religiöses, wir spielten Jesus und Maria.

Wie kam es, dass Sie beide Rollen in «Zwingli» erhielten?

Ich habe sie ins Spiel gebracht. Es war schön, dass ich mal was für sie tun konnte. Aber ich hätte es natürlich nicht getan, wenn ich nicht überzeugt von ihr gewesen wäre.

Spüren Sie auch eine persönliche Verantwortung, dass dieser Film ein Erfolg wird?

Der Druck ist schon ein wenig grösser, auch aufgrund der historischen Bedeutung der Figur. Etwas Druck hilft bei der Vorbereitung, aber vor den Dreharbeiten muss er weg sein. Nur dann ist man mutig und kann sich emotional öffnen. Erfolg ist ohnehin relativ. Für die Produzenten wären es wohl 200'000 verkaufte Eintritte, und natürlich würde es mich freuen, wenn richtig viele Leute diesen Film sähen. Aber für mich ist er jetzt schon ein Erfolg, weil ich mit dem Regisseur und einem tollen Team Zeit hatte, gute Arbeit zu leisten, und mich als Schauspieler weiterentwickeln konnte.

Inwiefern haben Sie das?

Ich wurde im ostdeutschen Maxim-Gorki-Theater sozialisiert, bin schauspielerisch eher praktisch und handwerklich orientiert. Stefan Haupt hingegen hat einen emotionalen, einfühlenden Zugang, und darauf habe ich mich dann eingelassen. Das war sehr bereichernd. Und es entstand quasi etwas Drittes daraus. Manchmal geht es auch schief, wenn Gegensätze so aufeinanderstossen.

Es ist überhaupt nicht in Stein gemeisselt, dass ich diesen Job bis ans Ende meines Lebens machen werde.

Ursprünglich wollten Sie nicht Schauspieler werden. Hat das Aufwachsen mit schauspielernden Eltern also eher abgeschreckt?

Es ist wie bei anderen Berufen auch: Man bekommt durch die Eltern eine Menge mit und überlegt es sich dreimal, ob man das wirklich selbst will. Natürlich hat es mich als Kind fasziniert, dass die Leute des Theaters bei uns ein und aus gingen. Aber wenn dann die erste Krise kommt, und die kommt unvermeidlich, reicht es nicht, wegen so was und den guten Beziehungen der Eltern in den Job gegangen zu sein.

Was ergaben Ihre Überlegungen?

Ich muss mir das von Projekt zu Projekt immer wieder neu beantworten – es ist überhaupt nicht in Stein gemeisselt, dass ich diesen Job bis ans Ende meines Lebens machen werde, auch wenn es derzeit recht erfreulich läuft. Aber ich finde es sehr bereichernd, dank der Theaterbühne meine Neugier an anderen Menschen noch besser auszuleben als im täglichen Leben. Ich getraue mich dort auch eher, Konflikte auszufechten. Es ist eine Insel, die mir erlaubt, Fantasien auszuleben und mich mit interessanten Texten der Weltliteratur zu befassen. Die Lust steht und fällt aber auch mit den Leuten, mit denen ich zusammenarbeite – da gibts unweigerlich auch schwierige Begegnungen, die einen in Krisen stürzen, wo man sich fragt: Will ich das noch?

Was wäre denn die Alternative?

Einen Plan B gibts nicht. Aber ich habe keine Angst, dass ich mich nicht für etwas anderes begeistern könnte, mit dem ich Geld verdiene – es wäre wohl irgendwas in den Bereichen Sport, Medizin oder mit Kindern.

Konnten Sie vom Netzwerk Ihrer Eltern profitieren oder haben Sie das im Gegenteil vermieden?

Ich habe mich in den ersten zehn Berufsjahren bewusst distanziert, suchte mir also Theaterbühnen, an denen die Namen meiner Eltern keine Rolle spielten – weil ich auf stabilen, eigenen Beinen stehen wollte in diesem flatterhaften, von Intrigen durchzogenen Beruf. Das hat ganz gut funktioniert. Manchmal waren die Namen auch ein Nachteil. Bei einer Schauspielschule hiess es: «Schauspielerkinder nehmen wir nicht!»

Aber das Milieu war Ihnen dennoch vertraut, war das nicht hilfreich?

Unterschwellig auf jeden Fall, es verschaffte mir einen gewissen Vorsprung gegenüber anderen. Es erlaubte mir auch, mich gegenüber dem Apparat Theater oder Film eher zu emanzipieren, weil mir von Anfang an klar war, dass am Ende alle nur mit Wasser kochen. Ein Beispiel: Während mein Vater als festes Mitglied des Burgtheater-Ensembles in Wien trotz seiner Karriere einfach für Spieldaten eingeteilt wird, trete ich auf Bühnen immer nur als Gast auf. Und die muss man fragen, ob sie Zeit haben oder nicht.

Zwingli reformierte nicht nur den Umgang mit Bibel und Glauben, sondern auch kulinarische Regeln.
Zwingli reformierte nicht nur den Umgang mit Bibel und Glauben, sondern auch kulinarische Regeln.

Mit Ihrem Vater haben Sie noch nie zusammengespielt, oder?

Bisher nicht. Ich bin gespannt, wann mal ein interessantes Projekt an uns herangetragen wird. Es müssten aber schon eine gute Idee und ein guter Regisseur sein.

Konkurrenzgefühle zwischen Ihnen beiden gab es nie?

Nein, auch wenn man uns das immer gern angedichtet hat.

Sie sind dieses Jahr selbst Vater geworden. Was hat das in Ihrem Leben verändert?

Es ist eine gewisse Entlastung, weil man plötzlich selbst nicht mehr so wichtig ist. Und weil man sich überlegt, was man dem Kind weitergeben will, muss man sich auch selbst nochmals damit auseinandersetzen, was einem im Leben wichtig ist. Wie zum Beispiel kann ich ihr ein gepflegtes, respektvolles Miteinander mitgeben und die Werte, die es dafür braucht? Parallel zum Bedeutungsverlust der Kirchen in der Gesellschaft gehen auch diese Werte und guten Sitten zunehmend verloren. Ich muss mal bei meinen Eltern nachfragen, die haben das bei mir auch ganz ohne Kirche geschafft.

Und falls sich Ihre Tochter später mal für die Schauspielerei zu interessieren beginnt – was bei der Familie ja passieren könnte –, würden Sie sie unterstützen oder eher abraten?

Ich würde mich heraushalten, wie es sich für anständige Eltern gehört, so haben es auch meine getan. Ich würde sagen: Überleg es dir gut, egal, was du willst, wir unterstützen dich. Aber ich würde sie natürlich aufklären über die Gefahren des Berufs. Dass man zum Beispiel sehr unglücklich werden kann, wenn man nicht davon leben kann. Aber auch über die Freuden. Dass es einem, wenn alles gut läuft, ein sehr freies, kreatives, bereicherndes Leben ermöglicht.

Welche Gefahren gibts denn noch?

Es dreht sich so vieles um einen selbst, man steht derart im Mittelpunkt, dass man sich darin verlieren kann. Man begegnet vielen Leuten in dieser Branche, denen das passiert ist. Es besteht auch ein Risiko, sich zu verheizen, quasi alles anzunehmen und eine Rolle nach der anderen herunterzuspulen. Es mag Phasen geben, wo es fast nicht anders geht, aber irgendwann sollte man sich davon lösen können. Man ist als Schauspieler zudem ständig in einer Abhängigkeit: von Regisseuren, Produzenten, Intendanten. Und man muss sich dauernd mit sich selbst auseinandersetzen inklusive Sinnkrisen. All das würde ich ihr sagen.

Meine Heimat ist dort, wo die Menschen sind, die mir wichtig sind.

Erkennt man Sie eigentlich inzwischen auf der Strasse?

Ab und zu. Kürzlich hat auf der Zürcher Hardbrücke eine junge Velofahrerin gestoppt, mir «so ein toller Schauspieler» zugerufen und ist weitergefahren. Das hat mich natürlich gefreut, aber so was passiert noch immer selten; ich kann in der Regel am HB in Ruhe meine Bratwurst essen, ohne angeguckt zu werden.

Sie sind Schweizer und Österreicher, leben aber in Berlin, wo Sie auch geboren wurden. Fühlen Sie sich einem der drei Länder stärker verbunden?

Nein, allen etwa gleich. Am ehesten bin ich wohl Europäer. Und meine Heimat ist dort, wo die Menschen sind, die mir wichtig sind. Derzeit ist Berlin Lebensmittelpunkt, aber wir tragen uns mit dem Gedanken, nächstes Jahr umzuziehen, weil uns Neukölln einfach zu runtergekommen ist, da will ich mein Kind nicht aufwachsen lassen. Zürich ist im Rennen – wenn es nur nicht so furchtbar teuer wäre. Aber es ist ideal gelegen für die Grosseltern in München, Wien und im Tirol.

Verfolgen Sie auch, was politisch so läuft? Stimmen und wählen Sie in der Schweiz?

Ja, immer. Ich fühle mich zwar nicht jedes Mal gleich kompetent, kann mich aber mit Freunden darüber unterhalten. Österreich hingegen hat mir noch nie irgendwelche Unterlagen geschickt, ich habe mich allerdings auch nie darum bemüht – vermutlich ist es deshalb zu diesem katastrophalen Wahlergebnis gekommen ... (lacht) Gefreut hat mich hingegen, dass kürzlich zwei Frauen in den Bundesrat gewählt wurden und die SVP kurz vorher die Abstimmung zur Selbstbestimmungsinitiative so klar verlor.

Sie spielen auch gern in politischen Filmen mit.

Ich wähle gern Projekte, die einen gewissen Mehrwert haben, also nicht nur unterhalten, sondern Themen beleuchten, die mir wichtig erscheinen.

«Gutes Aussehen ist eher hinderlich, um interessante Rollen zu ergattern», sagt Simonischek.

Als Kind waren Sie offenbar mal klein und dick und wurden deswegen verspottet. Kann man sich heute kaum vorstellen ...

...das sagen alle ... (lacht)

...wie hilfreich ist gutes Aussehen zum Ergattern interessanter Rollen?

Gar nicht, es ist sogar eher hinderlich. Wer konventionell gut aussieht, wird eher als Held oder Liebhaber engagiert. Interessant zu spielen aber sind gebrochene Figuren mit inneren Konflikten, Bösewichte oft. Und viele tun sich schwer, jemanden zu besetzen, der dem äusserlich so gar nicht zu entsprechen scheint.

Waren Sie auch schon mit Anzüglichkeiten konfrontiert, wie sie Frauen in der Branche offenbar regelmässig erleben?

Es kam schon vor. Eine Regisseurin hat mich mal gefragt, wann ich denn nun endlich mit ihr ins Bett gehe. Auch da bestand ein Machtverhältnis. Aber ich konnte darauf relativ locker reagieren und es irgendwie weglachen. Was längst nicht immer geht.

Was halten Sie von der ganzen Debatte um dieses Thema?

Ich finde es gut, dass es eine so grosse Aufmerksamkeit erhält und die Sensibilität dafür geschärft wird. Wir sind noch lange nicht dort, wo wir sein sollten. Auf der anderen Seite gibt es auch Überreaktionen. Ein Intendant hat mir erzählt, dass er mit keiner Frau mehr allein im Fahrstuhl fährt, aus Angst, dass man ihm was andichten könnte. Ausserdem muss er nun eine Mindestanzahl Regisseurinnen für Projekte engagieren. Vielleicht geht es ja tatsächlich nicht ohne eine solche Quote, aber künstlerisch wäre eigentlich wichtiger, dass die Regisseurin auch wirklich zum Haus und zum Stück passt. Es ist schwierig, auch ich habe keine Lösung.

Ich möchte mit dem, was ich gelernt habe, auf so vielen Hochzeiten wie möglich tanzen.

Wenn Sie nur noch Theater oder Film machen dürften, was würden Sie wählen?

Mir sind die Inhalte wichtig, und tendenziell werden die im Theater höher gewichtet. Auf der anderen Seite muss auch der Kühlschrank voll sein, und Theater ist weniger gut bezahlt als Film und Fernsehen. Ich bin froh, dass ich einen solchen Entscheid nicht treffen muss. Ich möchte mit dem, was ich gelernt habe, auf so vielen Hochzeiten wie möglich tanzen.

Welche Rolle würden Sie gern mal spielen? Hamlet? James Bond?

(lacht) Ja, genau den! Hamlet und Romeo habe ich schon gespielt. Eine Traumrolle wird allerdings demnächst Wirklichkeit: Peer Gynt, den ich ab März im Schauspiel Frankfurt proben werde. Ansonsten gibts eher Regisseure, mit denen ich mal zusammenarbeiten möchte.

Und eine Filmrolle?

Roger Federer im ultimativen Biografiefilm! Ich spiele sehr gern Tennis, und wenn er noch ein paar Jahre weitermacht, kommts auch mit dem Alter hin. Vielleicht müsste noch der eine oder andere Skandal passieren ... (lacht)

Welche Rolle würden Sie auch für noch so viel Geld nicht annehmen?

Hmm. Das kommt auch auf die persönliche Situation an. Wenn ich dringend Geld bräuchte, könnte ich mir schon vorstellen, auch den Traumschwiegersohn in einer Soap zu spielen. Was ich wirklich nie machen würde: in einem Wahlkampfvideo irgendeiner Partei mitspielen.

Welches ist Ihr nächster Kinofilm?

Es laufen derzeit Gespräche für ein neues Projekt in der Schweiz, über das ich leider noch nicht viel mehr sagen kann. Die haben eine wahnsinnig interessante Figur ausgegraben, von der man gar nicht glauben kann, dass sie in der Schweiz gelebt hat. Und es scheint auch ein sehr mutiger Umgang mit dem Medium zu werden, eher etwas frei und verspielt wie bei Quentin Tarantino. Wäre toll, wenn das klappte.

Ein Film mit Tarantino als Regisseur wäre auch ein Traum?

Ja klar, den finde ich toll. Auch die Coen-Brüder.

Aber auf den internationalen Radar zu kommen, bleibt schwierig?

Ja, und da kann man, glaube ich, auch nicht gezielt drauf hinarbeiten. Der Weg führt wohl über London. Aber alles, was man tun kann, ist, hier gute Arbeit zu leisten und sich nicht verrückt zu machen. Ich bin auch so glücklich.

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