Leser-Beitrag
02. April 2018

Shindys Autobiografie

Wie ein Junge seinen Traum zum Rapper verwirklichte: Die Buchkritik von Leser Hugo Bühlmann über den Rapper mit deutsch-griechischen Wurzeln.

Shindys Autobiografie

Jeder Junge braucht in seiner Pubertät eine Bezugsperson. Meistens sind es nicht die Eltern oder die Geschwister, sondern es ist vielfach die Oma. So auch im Leben von Shindy, mit bürgerlichem Namen Michael Schindler aus Bietigheim-Bissingen.

Er verbrachte die meiste Zeit seiner Kindheit in der Gaststätte seiner Grosseltern, die ursprünglich aus Griechenland eingewandert waren. Das Gasthaus Bruddler war seine Kreativ-Werkstatt, in dem er mit dem Segen seiner Grosseltern seine Zeit mit Malen und Billiard spielen verbrachte.
Hier schrieb er auch seine Bücher und Drehbücher, bis er die Musik, im speziellen den Hip-Hop, für sich entdeckte.

Als ihm dann sein Cousin eine VHS-Kassette mit den amerikanischen Rap-Ikonen Dr. Dre, Snoop Dog, Ice Cube und Eminem auslieh, wurde ihm sofort klar, dass er so werden wollte wie diese Jungs.

Er wollte nur noch rappen...

Lies selbst, wie aus einem Provinz-Jungen ein Superstar der deutschen Hip-Hop-Szene wurde. Ein Rapper, der für seinen Traum kämpfen musste und bei seinem Aufstieg an verlogene Freunde, versoffene und verkiffte Kumpels und habgierige Fans geriet.

Unter Vertrag bei Bushidos Label ersguterjunge, erstürmten seine Alben nicht nur die Chartspitze. Sie erreichten auch Goldstatus und er wurde zum Vorbild einer ganzen Generation.

Viel Spass und chill auch so, wie sein Opa :-)
Hugo Bühlmann

Benutzer-Kommentare

Verwandte Artikel

Buchcover: «Voll im Leben»

Voll im Leben

Buchcover: «Blumberg»

Blumberg

Buchcover: «Keinem schlägt die Stunde»

Keinem schlägt die Stunde

Buchcover: Was ein Mann ist

Was ein Mann ist