20. Juli 2017

Sevens Plan A

Elena Bernasconi mischt sich unter asiatische Touristen um einen Schweizer Sänger zu treffen, der rot sieht.

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Es wird etwas mit Seven und mir. Das wusste ich, als er am Gurten-Festival das Konzert mit dem Knaller «1978» startete.

Das Konzert habe ich via Facebook geschaut und mich an einer Show erfreut, die bereits vor dem ersten Song überraschte:
Seven nahm seinen Weg nämlich kreuz und quer durch das erstaunte Publikum und erklomm von dort die Bühne.

Diese Woche habe ich ihn in Luzern getroffen, um über das neue Album zu sprechen.

Er sagt: «Spontanität funktioniert nur mit einem gut durchdachten Plan A.»
Das gelte sowohl für Liveshows als auch für seine Studioaufnahmen.
Es wird getüftelt und geprobt, bis alles sitzt.
Sobald alles passt, wird weiter getüftelt und geprobt.

Und noch etwas: Seven ist ein Synästhetiker. Hört er einen Akkord, sieht er dazu eine bestimmte Farbe. Damit ist er nicht allein: Die Hitsängerin Lorde ist Synästhetin, und die isländische Sängerin Björk hat ihr Album «Biophilia» der Synästhesie gewidmet.


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