Advertorial
03. Juni 2019

Schreib Lebensgeschichten weiter.

Jeder Mensch hat eine Lebensgeschichte, die es wert ist, sie weiterzuschreiben. So auch Dorly, die für einen Kindergarten kämpfte. Hier erzählt sie ihre ganze Geschichte.

Dorly kämpft für einen Kindergarten
Lesezeit 1 Minute

«Ich bin 1932 geboren und war die erste Kindergärtnerin in meinem Dorf. Das war 1955. Die Gemein-de war am Anfang sehr skeptisch und hat es mir nicht leicht gemacht. So etwas braucht es doch nicht, hiess es. Ich musste mir alles erkämpfen, für über vierzig Kinder im Jahr hatte ich nur 100 Franken zur Verfügung – das hat auch damals nicht für viele Farbstifte und Bücher gereicht. Wir hatten aber trotzdem viel Spass, sind regelmässig in den Wald gegangen, wo wir stundenlang Hütten gebaut und uns Spiele ausgedacht haben.

Immer nur Flausen im Kopf
Als ich selber ein Kind war, während dem Krieg, da haben wir stundenlang mit Holzstöcken oder Steinen gespielt – wir hatten so viel Fantasie und es war uns nie langweilig. Ich war ein sehr lebhaftes Kind und hatte viele Flausen im Kopf. Mein Vater hat uns aber nie mit Schlägen bestraft, sondern je nach dem, was wir angestellt hatten, mussten wir fünfzig oder hundert verschiedene Tatworte schreiben. Das hat mich manchmal einen ganzen Nachmittag Freiheit gekostet – eine Ohrfeige wäre mir lieber gewesen.

Fast wie im Märchen – Leben und Arbeiten in einem Schloss
Doch bevor ich Kindergärtnerin geworden bin, habe ich in Frankreich zweieinhalb Jahre als Kindermädchen gearbeitet. Das war 1952. Weil mein Französisch so schlecht war, dachte ich, das wird nichts. Aber zum Glück habe ich mich dann doch schnell eingelebt. Die Herrschaften lebten auf einem sehr feudalen Schloss und hatten drei Kinder, die ich sofort ins Herz schloss. Wenn ich nach Hause in die Ferien ging, durfte eines der drei immer mit mir mitkommen. Die Schlossbesitzerin und der Chauffeur der Familie haben uns dann jeweils im Auto von Frankreich bis nach Hitzkirch zu meinen Eltern gefahren. Das war schon sehr speziell.

Die Kinder immer im Mittelpunkt
Ich hatte ein sehr enges Verhältnis zu dieser Familie, wir haben den Kontakt nie abgebrochen und ich bin, mit meinem Mann, an jede Hochzeit der Kinder eingeladen worden. In meinem Leben haben Kinder immer eine zentrale Rolle gespielt, am wichtigsten waren aber natürlich meine eigenen fünf Kinder. Mein Mann und ich sind viel mit den Kindern gereist, am liebsten waren uns aber Wanderferien. Die ganze Familie vereint, hoch oben auf dem Berg – diese Erinnerungen gehören zu den schönsten in meinem Leben.»

Langzeitpflege schreibt Lebensgeschichten weiter
Wer nun Dorlys Geschichte kennt, versteht die Wichtigkeit des Arbeitsfelds Langzeitpflege. Denn jeder hat eine Geschichte, die es wert ist weitergeschrieben zu werden. Auch wenn es dazu die Unterstützung anderer braucht. Doch auch über dieses gute Gefühl hinaus sprechen viele Gründe für den wichtigsten Job der Schweiz: von den vielfältigen Karrieremöglichkeiten bis zur flexiblen Vereinbarkeit von Arbeit und Familie. Weitere Gründe, spannende Lebens- und Berufsgeschichten sowie einen Überblick über die möglichen Bildungswege findest du hier:
der-wichtigste-job.ch

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