28. Mai 2018

Reizdarmsyndrom: Das kannst du tun

Hast du regelmässig Bauchkrämpfe oder Völlegefühle? Blähungen, Durchfall oder Verstopfung? Dann leidest du vielleicht an einem Reizdarmsyndrom. Zur Linderung kannst du selber einiges beitragen.

Frau mit Apfel vor dem Bauch
Früchte enthalten Ballaststoffe, die sich positiv auf die Darmtätigkeit auswirken. (Bild: Getty Images)
Lesezeit 2 Minuten

Alles beginnt mit einfachen Beschwerden, die nach und nach schmerzhaft werden und den Alltag behindern können: Bauchkrämpfe, Blähungen, Völlegefühl, Durchfall oder häufige Verstopfungen sind die Hauptsymptome eines Reizdarmsyndroms. Je nach Fall kommen noch Kopfschmerzen, starke Müdigkeit, Depressionen oder schmerzhafte Monatsblutungen hinzu. Die Intensität der Symptome kann mehr oder weniger stark und störend sein.

Das Reizdarmsyndrom ist eine chronische Erkrankung, von der etwa 10 bis 15 Prozent der Bevölkerung betroffen sind. Am häufigsten kommt sie bei 20- bis 40-jährigen Frauen vor. Das Syndrom ist mit einer beeinträchtigten Dickdarmfunktion verbunden, deren Ursachen man nicht kennt. Es könnte auf eine Verdauungsstörung, eine Lebensmittelunverträglichkeit oder psychologische Faktoren zurückzuführen sein. Schwerwiegende Erkrankungen des Darms finden sich praktisch nie.

Wann zum Arzt?

Wenn deine Symptome anhalten oder sogar zunehmen, lass dich von einer Ärztin oder einem Arzt beraten. Er kann eine gezielte Behandlung einleiten und/oder mit Untersuchungen (Blutanalyse, Ultraschall, Darmspiegelung) insbesondere schwere Erkrankungen des Darms ausschliessen.

In Zuammenarbeit mit Medbase

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