01. Dezember 2017

Pumuckl

Hörspiele für Kinder (9): Spuk in der Werkstatt

Pumuckl: Spuk in der Werkstatt (Bild zVg)
Lesezeit 2 Minuten

Die Story

Seit Pumuckl am Leimtopf von Schreinermeister Eder kleben geblieben ist, kann der ältere Herr den Kobold sehen. Durch ein Koboldsgesetz ist der freche, kleine Kerl dazu verpflichtet, fortan beim Schreiner zu bleiben. Das ist beiden ganz recht, denn Meister Eder war eher einsam, und Pumuckl geniesst es heimlich, umsorgt zu werden. Noch lieber aber spielt er den Kundinnen im Geschäft und Kollegen vom Stammtisch Streiche. Denn für sie ist er unsichtbar. In der ersten Folge der Hörspielserie zeigt Pumuckl, was er anrichten kann, wenn jemand ihn oder seinen Meister ärgert.

Das findet der Sohn (7)

«Mir gefallen die Reime vom Pumuckl. Und wenn er etwas sagt, dass sich nicht reimt, regt er sich mit seiner Piepsstimme so auf, das finde ich lustig. Meister Eders Stimme ist ganz tief, und er spricht einen speziellen Dialekt vom Oberbernerland oder so. Es ist cool, dass nur Meister Eder den Pumuckl sehen kann. Das nützt der Pumuckl aus! Als eine Frau sein Bettchen für die Puppe ihrer Tochter kauft, macht er ganz viel Seich bei ihnen zu Hause im Kinderzimmer. Das ist super!»

Das findet die Mutter (43)

«Die Figur des Pumuckl wurde 1962 von Ellis Kaut für eine Hörspielserie beim 'Bayerischen Rundfunk' erfunden und ist auch heute im Original noch sehr charmant. Die Freundschaft zwischen Meister Eder und Pumuckl ist herzerwärmend, und die Charaktere, die sich in der Beiz und der Schreinerei tummeln, sind kauzig, affig oder ein bisschen verrückt. Das breite stimmliche Repertoire ist ein Genuss.»

Das bleibt

Der Sohn hofft darauf, auch einen Kobold zu finden und denkt darüber nach, was er anstellen würde, wäre er unsichtbar.

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