23. Oktober 2018

Hörspass im Abo

Podcasts sind in aller Ohren. Man setzt Kopfhörer auf und taucht sogleich in andere Welten ab. Die neuen Smartphones sind der Grund für die gestiegene Beliebtheit.

Dank Apps, iTunes oder Spotify jederzeit die Lieblingssendung hören
Unterwegs oder auf der Couch: Dank Apps, iTunes oder Spotify kann man jederzeit die Lieblingssendung hören. (Bild: Getty Images)

Podcasts sind Sendungen im Audio- oder Videoformat, die man im Internet gratis abonnieren oder einfach konsumieren kann. Gerade legen die Hör- und Sehhäppchen nochmals deutlich an Beliebtheit zu, und das, obwohl die Idee fast 15 Jahre alt ist. Die Popularität liegt zu einem grossen Teil an den Smartphones – allen voran dem iPhone –, die das Nutzen von Podcasts noch einfacher und angenehmer machen.

Auch haben Produzenten und Zuhörer erkannt, wie praktisch das Audioformat ist: Podcasts kann man bequem beim Kochen, Putzen oder Joggen verfolgen – das geht mit Videos oder Texten nicht. Kommt hinzu: Als Zuhörer kann man zu den Stimmen der Podcasts eine Beziehung aufbauen: Was man oft hört, wird einem vertraut, es entsteht ein Gemeinschaftsgefühl. Hilfreich ist auch, dass Unternehmen wie Google das Potenzial entdeckt haben und die erkannten Hörformate direkt abspielen. Man muss sie nicht mehr zuerst speichern.

So gelingt der Einstieg

Wer in die Podcast-Welt einsteigen will, tut dies am einfachsten mit dem Smartphone – über eine einschlägig bekannte App wie «Pocket Casts», eine der besten Podcast-Apps für Android und iOS (Kosten: 4 Franken). Schickes Design, Übersichtlichkeit und die Unterstützung von Videoformaten zeichnen das Multitalent aus. Aber auch mit iTunes oder Spotify kann man sich durch ein fast unendliches Angebot klicken. Egal welches Thema, welche Sprache oder welche Länge: Es gibt keine Grenzen. Man kann das «Echo der Zeit» nicht live hören? Dann abonniert man sich die Sendung und hört sie in aller Ruhe zeitversetzt. Eine feine Sache sind auch Hörbücher. Wer zum Beispiel seine Englischkenntnisse aufpeppen möchte, sollte bei «Science Solved It» reinschauen. Hier geht man kuriosen Phänomenen auf den Grund.

In seinen Anfängen existierten die Sendungen ausschliesslich in Audioform. 2005 entschied sich Apple, Podcasts in die iTunes-Bibliothek aufzunehmen und sie damit seinem populären MP3-Player zugänglich zu machen. Das verschaffte dem Format den Durchbruch. Und da es auf dem Gerät namens iPod ein Zuhause fand, nannte man es Podcast. Die aufgezeichneten Sendungen wurden darauf immer populärer und immer öfter auch als Video angeboten. Radio- und Fernsehsender fingen an, ihre Programme zeitversetzt als Podcasts bereitzustellen. 

Mittlerweile machen sich auch Printmedien, Comedians und sogar Banken das Format zunutze. Auch Private dürfen mitmischen: Wie jeder eine Website aufsetzen kann, kann mit etwas Übung jeder einen eigenen Podcast produzieren und ihn auf iTunes und anderen Diensten veröffentlichen.

Die App Pocketcast
Die App «Pocket Casts» im Google- und dem iTunes-Store von Apple

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