10. Oktober 2017

Nicolas zweiter Anlauf bei der Migros

Im Blog «Migros-Lernende» schreiben vier Jugendliche jede Woche über ihr Leben während der Ausbildung und die Facetten der Berufswelt. Diese Woche beschreibt Nicolas Fehlmann (18), seit diesem Sommer in der Ausbildung zum Detailhandelsfachmann Consumer Electronics EFZ bei der Migros Ostschweiz, seinen Start ins Berufsleben.

Die «Tricking-Halle» von Nicolas Fehlmann
In dieser Halle trifft man mich nun häufig an. Hier trainiere ich «Tricking».
Lesezeit 2 Minuten

Nach der dritten Sekundarschule habe ich eine KV Lehre begonnen, diese aber nach einem Jahr wieder abgebrochen. Das lag einerseits an der Firma, aber anderseits auch an mir. Was mir dort aber extrem gut gefallen hat, war der Kundenkontakt und ich wusste, dass der Kundenkontakt für meine berufliche Zukunft wichtig sein würde.

Auch deshalb habe ich mich vor einem Jahr bei der Migros Ostschweiz als Detailhandelsfachmann Consumer Electronics EFZ beworben - und wurde für zwei Schnuppertage eingeladen. Ich lernte das Team kennen und auch meinen heutigen Vorgesetzten Herrn Jusupovic.

Während der beiden Schnuppertage füllte ich auch Regale auf oder staubte ab, das ist wichtig, weil man den Laden für die Kundschaft sauber halten muss. Aber ich wollte mehr, und habe dann sogar angefangen Kunden zu bedienen. Nach dem ersten Tag wusste ich: «das ist meine Lehre.»

Warten auf den Bescheid

Für das Vorstellungsgespräch bereitete ich mich dementsprechend vor. Ich habe zum Beispiel eigene Zusammenfassungen der Migros-Geschichte geschrieben, um bereit zu sein, falls solche Fragen kommen würden. Nach dem spannenden Bewerbungstag bei der Migros ging ich jedenfalls mit einem guten Gefühl nach Hause. Ein paar Tage verstrichen. Dann bekam ich eine Antwort und wurde für eine Woche zum Probearbeiten eingeladen. Ziel war es, den Arbeitsalltag und das Team noch besser kennenzulernen. Die Woche verlief aus meiner Sicht sehr positiv und Herr Jusupovic sagte, er werde mir bald Bescheid geben. Eine Woche ging vorbei, dann klingelte mein Handy und nach einem kurzem Gespräch war klar, dass ich die Lehre bekommen werde.

«Tricking», meine neue Sportart

Neben meiner neuen Ausbildungsstelle, habe ich seit fünf Monaten auch eine neue Sportart für mich entdeckt. «Tricking». Ich habe die Sportart durch einen guten Kollegen kennengelernt, der mich eines Tages mit in die Halle nahm. Sport ist mir sehr wichtig und ich habe eigentlich in meiner Freizeit immer Sport gemacht. Früh habe ich meine grosse Begeisterung für den Fussball entwickelt und bereits im Alter von 6 Jahren beim FC Phönix Seen gekickt. Zu Beginn im Sturm, dann im Tor.

  • master

Ich beim Tricking: Der Sport ist eine Mischung aus verschiedenen Kampfsportarten, Breakdance und Akrobatik.

Vom Fussball zum Eishockey

Während zwei Jahren gehörte ich mit einem guten Kollegen zu den talentiertesten Torhütern des FC Winterthurs und spielte bis ich 16 Jahre alt war, zog dann aber einen Schlussstrich, weil ich die Begeisterung für den Fussball verlor und etwas Neues machen wollte. So habe ich anschliessend zwei Jahre lang Eishockey gespielt, bis es mir wegen der Ausrüstung zu teuer wurde.

Wenn ich nicht gerade Sport treibe, findet man mich oft am PC. Ich bin ein begeisterter Videospielspieler und verliere mich gerne in einem Singelplayer Abenteuer wie: The Elderscrolls 5 Skyrim oder Witcher 3 Wild Hunt. Manchmal spiele ich auch online mit Kollegen, dann aber nur bestimmte Spiele wie Counter Strike Global Offensive oder Overwatch.

  • master

Ein von mir erspieltes Highlight im Spiel Overwatch.

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