06. Februar 2018

Neues Erlebnis Ferienmesse

Im Blog «Migros-Lernende» schreiben vier Jugendliche jede Woche über ihr Leben während der Ausbildung und die Facetten der Berufswelt. Zum Start der Feriensaison 2018 hat sich die Hotelplan-Lernende Angéline Reichenbach ins Messegetümmel gestürzt.

Angéline Reichenbach
Theken-Aufbau leicht gemacht und ohne Bedienungsanleitung
Lesezeit 3 Minuten

Wie jedes Jahr hat für die Reisebranche auch dieses Jahr mit der Ferienmesse in Bern und Zürich begonnen. An diese Messen kommen über 100 000 ferienhungrige Besucherinnen und Besucher und lassen sich für ihre nächsten Reisen inspirieren. Unter den vielen Ständen fand man dieses Jahr auch die von Hotelplan und Travelhouse.

Für jede Messe gibt es ein sogenanntes Sonderthema. In Bern war es diesmal «Veloreisen», wobei es zwei Indoor-Veloparcours sowie einige Velos zu besichtigen gab. In Zürich war das Thema «barrierefreies Reisen». Gemeint ist damit, dass auch gehbehinderte Menschen ungehindert reisen können. Zum Beispiel konnten die Besucher mit einer Virtual-Reality-Brille das Reisen im Rollstuhl nachempfinden. Das heisst, der Rollstuhl wurde in einem Minibus speziell befestigt und schwang so mit den Bewegungen mit, die man in der Brille sah.

Das Aufbauen in Bern

Am 10. Januar durfte ich mit an die Messe nach Bern. Dort haben wir den ganzen Stand aufgestellt und für die Besucher vorbereitet.

Meine erste Aufgabe bestand darin, alle unsere 3300 mitgebrachten Kataloge mit Preislisten zu versehen und zu stapeln. Währenddessen haben meine Kolleginnen das Gerüst für den Stand aufgestellt, Lichter installiert und das Gerüst mit Ferienbildern geschmückt. Das war eine Arbeit.

Aber die Zeit verging sehr schnell und bald war Mittagspause. Anschliessend haben wir noch zwei kleine Theken zusammengebaut. Zum Glück war dies ganz leicht. Zum Schluss wurden die Kataloge geordnet und noch die Kaffeemaschine aufgestellt.

Meine Kollegin beim Aufbau des Hotelplan-Standes

Messerabatt und Fotobox

Die Höhepunkte des Hotelplan-Messestands waren ein sogenannter Digital-Signage-Screen, ein Bildschirm, auf dem unsere Angebote mit einem Messerabatt liefen und die tolle Fotobox. Dort konnten die Besucher ein Ferienthema aussuchen und wurden dann passend – virtuell – bekleidet. Das ergab sehr lustige Bilder.

Unsere ersten Testversuche mit der Fotobox

Unsere Nachbarn

Gleich neben unserem Stand war der von Travelhouse. Auch sie hatten einen Digital-Signage-Screen und zwei Theken mit einem Stehtisch. Neben ihrem Stand gabs zudem ein Travelhouse-Kino, wo zwar keine Filme liefen, aber an jedem Ausstellungstag einige Vorträge zu verschiedenen Destinationen wie zum Beispiel Iran, Tunesien, Norwegen mit Hurtigruten oder Südafrika besucht werden konnten.

Das Travelhouse-Kino, in dem Besucher viel Wissenswertes über Reisen in den Iran, Tunesien oder Südafrika erfuhren.

Da mein Mitlernender Yannik und ich immer am Donnerstag und Freitag in der Schule sind, konnten wir die Messe in Zürich an diesen Tagen nicht besuchen. Also gingen wir am Samstagmorgen. Wir haben von unseren Vorgesetzten einige Aufgaben erhalten, wie zum Beispiel an einem Vortrag teilzunehmen und verschiedene Stände miteinander zu vergleichen. Ich persönlich fand es auch sehr spannend zu sehen, was andere Anbieter für Messeauftritte hatten oder was sie Spezielles anboten.

Ich habe beim Aufstellen an der Ferienmesse in Bern eine neue Erfahrung gemacht. Denn wenn ich als Besucher an eine Messe gehe, ist alles schon bereit, ich kann von Stand zu Stand ziehen und mich inspirieren oder beraten lassen. Einen Messestand aufzustellen, alles vorzubereiten und danach den Stand während der Messe zu betreuen, ist eine ganz andere Sache. Um zu zeigen, wie das so abläuft, habe ich einen Kurzfilm zusammengeschnitten – viel Spass.

  • master

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