18. Januar 2019

Monopoly

Monica Müller meistert den Alltag mit Kindern meist mit Humor. Oft ist sie auch unschlüssig, wie sie reagieren soll. In der aktuellen Folge von «1, 2 oder 3?» ist sie eine schlechte Verliererin.

Frau steht auf Monopoly Brettspiel

Seit der Grosse (8) ein Monopoly besitzt, möchte er nur noch Imperien aufbauen und andere in den Konkurs treiben. Und so sitzen wir da und würfeln um unsere Existenz. Bei ihm läuft es rosig. Er würfelt hoch, holt sich bei jeder Runde 200 Franken neues Kapital und hat stets ein glückliches Händchen, wenn er eine Karte zieht. Gewinnausschüttungen und Geldgeschenke lassen sein Vermögen rasend schnell wachsen. Ich würfle tief, lande ständig im Gefängnis oder auf Feldern, wo ich teure Miete für seine Häuser und Hotels berappen muss. Bald bin ich pleite und ärgere mich über mein Pech. Hinter Bergen von wohlsortierten Nötchen schaut mich der Grosse bei der nächsten Arztrechnung, die ich nicht zahlen kann, mitleidig an. «Willst du aufhören?», fragt er.

Und jetzt?

1, 2 oder 3?

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