30. November 2017

Mit tibetischen Mantras zur seelischen Ruhe

Die Zürcherin Dechen Shak-Dagsay füllt mit ihrem Gesang die grössten Konzerthallen. Sie versteht ihre Musik als universelle Sprache, die der Hektik im Alltag entgegenwirkt. Sie selbst findet Ruhe vor ihrem Hausaltar – und durch die enge Bindung zu ihren Schwestern.

Lesezeit 2 Minuten

Mein Tanz

Mein Tanz

«Seit Kurzem singe ich die tibetischen Mantras nicht nur, sondern tanze sie auch. Der Tanz ist wie die Musik eine universelle Sprache: Man braucht die Worte nicht zu verstehen, damit sie ihre Wirkung entfalten können.»

Mein Instrument

Mein Instrument

«Zu Hause in Richterswil ZH musiziere ich täglich auf meinem Monochord. Sein Klang hat eine therapeutische Wirkung. Dass ich mit meiner Musik so viel Erfolg habe, liegt an unserer hektischen Zeit. Die Leute sehnen sich nach seelischer Ruhe. Die uralten tibetischen Heilsätze, die ich singe, helfen beim Entspannen.»

Mein Hausaltar

Mein Hausaltar

«Jeden Morgen zünde ich eine Kerze an, fülle die Schalen für die erleuchteten Wesen mit frischem Wasser und halte einen Moment inne.»

Mein Glücksbringer

Mein Glücksbringer

«Meine ersten Schuhe: Es grenzt an ein Wunder, dass das kleine Mädchen, das sie einst trug, ausgerechnet in der Schweiz gelandet ist, wo seine Familie mit so viel Wohlwollen willkommen geheissen wurde.»

Meine Sammlung

Meine Sammlung

«Die Malas sind vergleichbar mit dem christlichen Rosenkranz. Mit den einzelnen Perlen zählt man beim Beten die Mantras. Ein Mala trage ich stets an meinem Handgelenk.»

Meine Schwestern

Meine Schwestern

«Schon als Kinder wussten wir: Was immer passiert, wir können aufeinander zählen. Noch heute habe ich eine sehr enge Beziehung zu Dega (48, Mitte) und Dolkar (52, rechts).» 

Mein Lieblingsprodukt

Mein Lieblingsprodukt

«Das Haselnussjoghurt erinnert mich an meine verstorbene Mutter. Sie hatte immer ein paar davon im Kühlschrank.»

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