07. Februar 2018

Mit Hortensien gegen trockene Luft

Die Zimmerhortensie ist unter allen biologischen Luftbefeuchtern der Spitzenreiter.

Zimmerhortensie
Zimmerhortensien machen sich auch gut als Alternative zum klassischen Blumenstrauss. (Bild: Getty Images/iStockphoto).
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Hast du gewusst, dass keine Zimmerpflanze so gut gegen trockene Raumluft wirkt wie die Hortensie? Ich nicht. Bisher hatte ich immer auf mein Zyperngras geschworen – neben dem Wäschetrocknen auf unserem Kachelofen (und bevor jetzt jemand «Brandgefahr!» ruft: Letzteres passiert natürlich nur, wenn jemand zu Hause ist).

Item. Im Winter sinkt die Luftfeuchtigkeit durch das ewige Geheize in den Wohnräumen ja bekanntlich gern dermassen tief, dass es den Bewohnern nicht nur im Hals kratzt und in den Augen juckt, sondern auch Holzböden schwinden, Klaviere verstimmen und Viren und Bakterien richtiggehend aufblühen.

Und da kommt nun die Zimmerhortensie ins Spiel: Forscher am holländischen Pflanzenforschungsinstitut Fytagoras wollen nämlich herausgefunden haben, dass diese über ihr dichtes grünes Laub dermassen viel Wasser verdunstet, dass neun Pflanzen eine (zu) niedrige Luftfeuchtigkeit von 30 Prozent innerhalb von vier Stunden auf die empfohlenen 40 Prozent anheben.

Okay, neun Zimmerhortensien müssen es in einem kommunen Haushalt ja nicht gerade sein. Aber ein, zwei, drei machen sich in einem hübschen Übertopf oder Korb nicht nur nett auf dem Esszimmertisch, sondern auch auf dem Sideboard in der Stube oder – warum nicht – auf der Kommode im Schlafzimmer. Zumal die Farbpalette mit Weiss, Rosa, Blau und Violett recht breit ist.

Je nach Wohnstil kann die Hortensie zu verspielt sein; hier bietet sich das bereits erwähnte Zyperngras als Alternative an. Weitere effiziente biologische Luftbefeuchter sind die Zimmerlinde und der Nestfarn.


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