18. August 2017

Miniaturflugzeuge aus «Chlübberli» und Glacestängeli

Ein Bastelprojekt mit Kindern

Miniflugzeuge aus Wäscheklammern und Glaceestängel
Lesezeit 2 Minuten

Ich liebe Bastelprojekte, bei denen man mit einfachen Materialien und wenig Aufwand tolle Ergebnisse erzielt. Die winzigen Wäscheklammerflugzeuge, die ich dir heute vorstelle, sind ein gutes Beispiel dafür. Seit wir bei uns daheim die Produktion angeworfen habe, sind die Jets und Propellermaschinen im Dauereinsatz. Hast du Lust, auch ein paar Mini-Flugis zu konstruieren?

die Zutaten

Das brauchst du


- Wäschechlübberli aus Holz, perfekt in der Standardlänge 7,5 cm

- Glacestängeli in verschiedenen Grössen (die kannst du entweder sammeln oder im Bastelbedarf kaufen), besonders dekorativ sind übrigens die geschwungenen Magnum-Stäbchen

- vorgebohrte Holzperlen mit Durchmesser 6 mm (falls vorhanden auch gern Holzkugeln ohne Bohrung)

- Cocktailspiesse aus Bambus, Länge 9 cm

- Acrylfarben und Pinsel

- Heissklebepistole

- Kneifzange

- (ein dickeres Stück Karton)

Das Werkzeug

Und so gehts

Je nachdem, welchen Flugzeugtyp du basteln möchtest, werden unterschiedliche Teile benötigt:

Doppeldecker: eine Wäscheklammer, zwei Stäbchen, fünf Cocktailspiesse, eine gebohrte Perle (oder noch besser eine Kugel)

Doppeldecker

Jet: eine Wäscheklammer, zwei bis vier gebohrte Perlen (je nachdem, ob das Modell zwei oder vier Turbinen bekommen soll), drei Cocktailspiesse

Selbstverständlich kannst du die Materialien auch nach persönlichen Vorgaben zusammenstellen. Wenn dein Kind sich also einen Propeller UND Düsen wünscht, dann ist das der Moment, indem du ihm den Wunsch unbedingt erfüllen solltest.

Swiss- und Lufthansa-Modell

Ich empfehle, sämtliche Teile zuerst anzumalen, bevor sie verbaut werden. Wer - wie ich - sogar noch Airline-Logos aufbringen möchte, der braucht nicht nur eine ruhige Hand, sondern auch noch einen sehr feinen Pinsel (beides hatte ich ganz offensichtlich nicht). Die Cocktailspiesse ergeben übrigens nicht nur perfekte Propellerblätter oder Heckruder, sie sind auch ideal, um die Perlen einigermassen unfallfrei zu kolorieren.

Einzelteile auf dem Karton

Wenn es darum geht, die Cocktailspiesschen mit der Kneifzange zurechtzustutzen, sind die Erwachsenen gefordert. (Natürlich wollen die Kleinen auch dort mitmischen, aber ich rate dringend davon ab ...) Je nach Bauteil musst du entweder entlang der Kante abknipsen (= Heckruder) oder etwas Stiel stehen lassen (Propellerblatt).

Abgeschnittene Holzelemente

Der nächste (und letzte) Schritt auf dem Weg zum perfekten Flugi muss ebenfalls von Mami, Papi oder der Gotte ausgeführt werden. Nun werden die Teile nämlich mit der Heissklebepistole fixiert. Bringe einen ungefähr reisgrossen Leimklecks auf der flachen Seite des Chlübberlis auf. Die Flugzeugschnauze sitzt dort, wo die Wäscheklammer eigentlich die Leine umschliessen würde. Nun eine Tragfläche auflegen und leicht andrücken!
Verfahre genauso mit einer zweiten Tragfläche (Doppeldecker), den Turbinen, Heckruderelementen oder dem Propeller samt Kugel als Abschluss. Wenn die Farbe auf den Holzbauteilen genügend getrocknet war, halten die Klebepunkte erstaunlich gut und trotzen sogar dem einen oder anderen Absturz.

Bon voyage!

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