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Garant für Kontinuität

Wechsel an der Spitze des Migros-Genossenschafts-Bundes: Der 47-jährige Fabrice Zumbrunnen wird Nachfolger von Herbert Bolliger, der Ende Jahr in Pension geht.

Fabrice Zumbrunnen wird neuer Präsident der Generaldirektion des Migros-Genossenschafts-Bundes (MGB). Er übernimmt seine neue Funktion am 1. Januar 2018. Der 47-jährige Westschweizer wird damit Nachfolger von Herbert Bolliger, der am 31. Dezember nach 13 Jahren an der Migros-Spitze in Pension geht.

Zumbrunnen ist der bisher jüngste Migros-Chef und ein profunder Kenner des Unternehmens. Seit fünf Jahren leitet er das Departement HR, Kulturelles & Soziales, Freizeit beim MGB. Dabei befasste er sich intensiv mit dem Gesundheitsmarkt und erschloss mit den Akquisitionen der Gesundheitszentren Medbase und Santémed für die Migros einen neuen, gesellschaftlich relevanten Bereich. Vergangenes Jahr wurde unter seiner Federführung auch die digitale Gesundheitsplattform Impuls lanciert.

Den Erfolgskurs weiterführen
Zuvor war Zumbrunnen 16 Jahre für die Genossenschaft Migros Neuenburg-Freiburg tätig. Zuerst als Verkaufschef, dann als Verantwortlicher für das Marketing und die Logistik, bis er 2005 zum Geschäftsleiter gewählt wurde. Während dieser Zeit erneuerte er das gesamte Filialnetz und trieb die Expansion erfolgreich voran.

Fabrice Zumbrunnen studierte an der Universität Neuenburg Betriebswirtschaft und Soziologie, ist mit einer Musikerin verheiratet und Vater zweier Kinder. In seiner Freizeit treibt er Sport und beschäftigt sich mit Musik, Kunst und Literatur.

«Fabrice Zumbrunnen verfügt über alle Fähigkeiten, um Herbert Bolligers Erfolgskurs weiterzuführen», freut sich Andrea Broggini, Präsident der Verwaltung MGB, über die Wahl. «Er wird die in der Migros-Gruppe stark verankerten Grundwerte hochhalten, sich für die Anliegen der Konsumenten einsetzen und gleichzeitig klare betriebswirtschaftliche Ziele verfolgen. Er versteht den klassischen Detailhandel, hat sich aber auch stark in das Thema Digitalisierung vertieft», sagt Broggini weiter. «Deshalb ist Fabrice Zumbrunnen ein Garant für Kontinuität. In Zeiten des sich stark verändernden stationären wie auch digitalen Geschäfts ist das umso wichtiger.» 

 

Erschienen in MM-Ausgabe 12
20. März 2017

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