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Dominic Deville ist mit Loriot gross geworden

Er liebt den feinen Humor und zelebriert gleichzeitig seinen Hang fürs Morbide: Kabarettist Dominic Deville jongliert zwischen Loriot, Totenschädeln und Punk. Am 20. Januar startet die dritte Staffel seiner Late-Night-Show «Deville».

Mein Humor

Ich bin mit Gerhard Polt, Karl Valentin und Loriot gross geworden. Loriots Humor ist sehr hintergründig und nie unter der Gürtellinie. Er ist nicht einfach, wirkt aber dennoch leicht – das ist das allerschwierigste. Die ­Loriot-Büste habe ich aus dem Brocki.

Mein Autorenteam

Patrick Karpiczenko (31) ist der Regisseur meiner Show und Teil des Autorenteams, genauso wie Natascha Beller (34). Mit ihnen bin ich auch privat befreundet und teile das bisschen Freizeit, das ich habe.

Mein Ding

Das Düstere, Morbide und Unheimliche faszinierte mich schon ­immer. Fridolin ist echt, uralt und stammt aus dem Kanton Glarus. Ein Freund, der Totengräber ist, schenkte ihn mir.

Meine Arbeitsweise

Im Team entscheiden wir jeweils, welche Post-its es von der linken Seite auf die rechte schaffen – und somit in die Sendung.

Mein Souvenir

Diese Platte bekam ich von der Zürcher Punkband TNT persönlich, da sie meine Arbeit sehr mag.

Meine Accessoires

Vor zwei Jahren rammte ich mir auf der Bühne die Motorsäge in den Unterschenkel. Nach diesem Unfall bin ich für ‹Bühnenschreck› auf sicherere Accessoires umgestiegen.

Meine Bilderbücher

Sie prägten mich von Kindsbeinen an. Ich war ja auch Kindergärtner. Erzählwelten waren daher schon immer wichtig für mich. Heute ­zeige ich sie meinen eigenen Kindern.

Mein Lieblingsprodukt

Als Vegetarier bin ich immer auf der Suche nach etwas Gescheitem für aufs Brot. Die Crème Grill-Gemüse habe ich neu entdeckt. Sie ist wie le Parfait, aber ohne Fleisch.

 

Erschienen in MM-Ausgabe 2
9. Januar 2017

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Biografie

Name: Dominic Deville (41)

STERNZEICHEN: Jungfrau

LEBENSLAUF: «Ich bin in München geboren, in Luzern aufgewachsen und wohne heute in Zürich. Als Teenie entdeckte ich die Punkszene, gründete Bands und startete Projekte – ‹selber machen› war wichtig. 1995 absolvierte ich die Kindergärtnerausbildung.
Von 2000 bis 2002 lebte ich in Berlin, danach moderierte ich im Kleintheater Luzern. Meine Agentur entdeckte mich 2011, vor allem wegen meiner Sprüche, die ich zwischen den Nummern brachte. So entstand mein erstes Bühnenprogramm ‹Kinderschreck›, in dem ich aus dem Alltag eines Kindergärtners erzähle.
Seit Frühling 2016 habe ich mit ‹Deville› mein eigenes Late-Night-Programm auf SRF 1. Mein nächstes Projekt: vielleicht ein Buch.»

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2 Kommentare

Rösl Brösl [Gast]

Geschrieben vor
5 Tagen

Hahahahahahahahahahahh

@patrickschurtenberger der war gut... hahahahahahhahahha


Deville hat einmal bei uns in niederurnen ein erzähl spiel gemacht (herr der ringe) das war soooo cool. Dass er jetzt regelmässig auftritt ist toll. Danke teilst du deine witzigen gedanken mit uns... mach weiter so
.

Patrick Schurtenberger [Gast]

Geschrieben vor
1 Woche

Also den echten Totenkopf zu Fotografieren, und auch so in das Magazin zu nehmen, finde ich ja schon zu viel. Da das Magazin ja nicht nur von älteren Semestern gelesen wird, sondern auch von Jugendlichen, die dann das Gefühl haben das sei so in Ordnung. Aber die Störung der Totenruhe, ist das schlimmste überhaupt. Den Totengräber und Ihn sollte man zur Rechenschaft ziehen.

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