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Lisa Catena wusste lange nicht, was sie will

Lisa Catena ist die einzige Frau unter den bisher 17 Gewinnern des Swiss Comedy Awards. Den Grundstein für ihre Karriere habe ihre Mutter gelegt, sagt die 37-Jährige: «Sie hat mich immer darin bestärkt, Abgefahrenes zu wagen.»

Meine Beiz

Der ‹Blaue Engel› befindet sich gleich bei mir um die Ecke. Das Essen ist so fantastisch, dass die Lammfilets jeden Veganer bekehren könnten.

Mein Stolz

Der ‹Stuttgarter Besen›, der mir erst kürzlich verliehen wurde. In Deutschland aufzutreten bedeutet viel Arbeit an der Sprache: Die Deutschen bringen alles schneller auf den Punkt.

Mein Ding

Ein Fan hat mir diese handgestrickte Figur geschenkt. Die Frau kommt häufig an meine Auftritte und hat das Röcklein nachgestrickt, das ich im ersten Programm getragen habe.

Meine Sucht

Bücher. Ich habe so viele, dass mir meine Freunde bei der nächsten Züglete nicht mehr helfen werden.

Meine Single

Diese Originalsingle von ‹Je t’aime... moi non plus› hat mir Markus Traber von den Berner Troubadours geschenkt. Ich bin ein grosser Gainsbourg-Fan.

Meine Lieblingsbühne

Im La Cappella in Bern bin ich zu Hause. Hier hatte ich meine ersten Auftritte mit Chansons, hier wurde ich immer sehr gefördert, und es wird mit viel Herzblut angerichtet.

Meine Wegbereiterin

Meine Mutter Elsbeth Gyger (65) ist Künstlerin. Ich verstehe sie gut, wenn sie sich zwei Wochen im Atelier verkriecht und nicht ansprechbar ist. Ich habe das auch. Sie hat mich immer darin bestärkt, Abgefahrenes wie Musik oder Comedy zu machen.

Mein Lieblingsprodukt

Diese Wunderkerzen sind ein wichtiges Requisit in meinem neuen Bühnenprogramm ‹Nume nid gsprängt›. Ich ‹bubele› immer wieder gerne.

 

Erschienen in MM-Ausgabe 20
15. Mai 2017

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NAME: Lisa Catena (37)

STERNZEICHEN: Waage

LEBENSLAUF: «Ich bin in Thun aufgewachsen und später nach Bern gezogen. Lange wusste ich nicht so recht, was ich will. Ich habe die Schule abgebrochen, meine Tanzausbildung kurz vor Ende geschmissen und die Jazzschule besucht. Als Teenager spielte ich Gitarre in einer Punkband, später ging ich mit Chansons auf Tour, und vor fünf Jahren hat mich das Humorvirus befallen.

2013 wurde ich als erste Frau mit dem ‹Swiss Comedy Award› ausgezeichnet. 2015 wagte ich den Sprung nach Deutschland.

Ich schreibe regelmässig Kolumnen in verschiedenen Medien und bin im ‹Spasspartout› auf Radio SRF 1 zu hören.
Seit Kurzem stehe ich mit meinem neuen Programm ‹Nume nid gsprängt› auf der Bühne.»

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