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Stefan Gubser ist Migusto-Mitglied Nr. 1

Kochlöffel statt Dienstpistole: «Tatort»-Kommissar Stefan Gubser ist jetzt Mitglied bei Migusto, dem neuen Kochclub der Migros. Der Schauspieler erzählt, wie gut er mit Rüstmessern und Pfannen hantiert und was er als Nutzer der neuen Kochplattform dazulernen möchte.

Stefan Gubser, als Kommissar Flückiger in der TV-Serie «Tatort» sind Sie stets souverän, auch wenn schreckliche Dinge passieren. Haben Sie in Ihrer heimischen Küche auch alles so gut im Griff?
Nein, am Herd bin ich sicher kein Star – da spielt meine Frau die Hauptrolle. Sie kann in kurzer Zeit wunderbare Menüs hervorzaubern. Ich bin zwar stolz auf mein Fondue, das ich mit Prosecco und einer Messerspitze Natron zubereite und das immer schön sämig ist. Sonst aber bin ich kein Meisterkoch und kann noch viel dazulernen.

Dazu bietet Ihnen jetzt Migusto Gelegenheit. Auf der neuen Migros-Kochplattform finden sich viele Tipps, Videos und 3000 Rezepte für Anfänger und Fortgeschrittene. Wie werden Sie diese Website nutzen?
Ich bin weniger der Typ, der nach Video-Anleitungen kocht. Aber mit Rezepten kann ich umgehen, sofern sie nicht allzu kompliziert sind. Ich bin jedenfalls sehr gespannt auf die grosse Auswahl an Rezepten. Es ist immer reizvoll, etwas Neues auszuprobieren.

Nach welcher Art von Rezept werden Sie auf der Website suchen?
Nach Anleitungen für vegetarische Gerichte, die leicht und bekömmlich sind. Ich bin zwar kein Vegetarier, esse heute aber häufiger fleischlos, weil es mir einfach guttut. Ich empfinde es als Herausforderung, vegetarisch zu kochen. Das verlangt nach mehr Kreativität. Mit einem teuren Stück Fleisch kann man als Gastgeber relativ leicht Eindruck machen.

Ich esse heute häufiger fleischlos, weil es mir einfach guttut.

Auf der Plattform Migusto geht es weniger um Perfektion als um die Freude am Ausprobieren. Haben Sie selber Spass, wenn Sie in der Küche stehen?
Sagen wir es so: Ich bin dort nicht unbedingt in meinem Element. Aber ich freue mich, wenn alles gelingt und das Essen am Ende schmeckt. Ich bin kein verbissener Perfektionist, mache aber keine Kompromisse bei den Zutaten. Es müssen unbedingt frische und saisonale Produkte sein!

Gibt es ein Menü, das Sie aus Ihrer Kindheit kennen und das Sie heute selber kochen möchten?
Meine Grossmutter hat oft Kalbsvoressen mit selbstgemachtem Kartoffelstock und Rüebli gekocht. Das war immer extrem fein. Aber gerade darum würde ich mich lieber nicht an dieses Menü wagen. Wenn ich es heute essen will, vertraue ich auf die Kochkunst meiner Frau.

War es in Ihrer Kindheit noch selbstverständlich, dass nur die Frauen am Herd standen?
Aber natürlich. Ich bin in den 60er-Jahren aufgewachsen, und zu dieser Zeit kannte man es nicht anderes. Die Rollenverteilung war noch extrem starr. Ich selbst hatte als Bub allerdings eine Phase, in der ich manchmal mitten in der Nacht aufstand und mir einen Salat machte. Ich hatte damals einfach ein extremes Verlangen nach knackigem Grünzeug. Später im Internat stand ich dann oft unfreiwillig in der Küche. Wenn man auf dem Schulareal verbotenerweise geraucht hatte, musste man zur Strafe Gemüse rüsten und abwaschen. Bei mir kam das immer wieder vor. Geschadet hat mir dieser Küchendienst allerdings nicht. Ich habe heute trotzdem viel Freude am Kochen.

Ich hatte als Bub eine Phase, in der ich mitten in der Nacht aufstand und mir einen Salat machte.

Den Kommissar Flückiger, den Sie im Schweizer «Tatort» spielen, hat man bisher noch nie kochen sehen. Könnte sich das in Zukunft ändern?
Das glaube ich eher nicht. Im Unterschied zu mir kann Kommissar Reto Flückiger wohl überhaupt nicht kochen und will es auch gar nicht lernen. Er macht sich eher eine Büchse Ravioli auf. Allerdings hat Flückiger auch immer viel um die Ohren. Wer dauernd gegen schiesswütige Rechtsradikale und andere Schwerverbrecher ermittelt, hat keine Zeit zum Kochen. 

Spass am Herd

Schnelle oder stilvolle Küche, neugierige oder grüne Köch(inn)e(n): Jetzt startet Migusto, die neue Kochplattform der Migros. Vom Anfänger bis zum Könner finden hier alle das passende Rezept. Zum Artikel (PDF)

Einfach Rösti

Die Anleitung: In sechs Schritten zur perfekten Rösti. Zum Artikel (PDF)

 

Erschienen in MM-Ausgabe 7
13. Februar 2017

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Die Mitgliedschaft bei Migusto ist gratis. Das künftige Mitglied oder eine andere Person aus seinem Haushalt muss nur über eine Cumulus-Karte verfügen.

Wer diese Voraussetzung erfüllt, kann wie folgt vorgehen: Zuerst gibt man auf migusto.ch unter dem Menüpunkt Anmelden die E-Mail-Adresse und das persönliche Migros-Passwort ein. Dann lassen sich die persönlichen Kochpräferenzen anklicken: Hier geht es darum, wie gut man schon kochen kann, ob man unter einer Allergie leidet und ob man sich für vegetarische und vegane Gerichte interessiert. Von nun an erhält das neue Mitglied Kochrezepte und zusätzliche Tipps, die exakt zu seinen Vorlieben und Bedürfnissen passen.

Wer im eigenen Haushalt noch keine Cumulus-Karte hat, kann diese ganz einfach beantragen – entweder online auf www.migros.ch/cumulus-karte oder in der nächsten Migros-Filiale. Sobald der Willkommensbrief mit der Cumulus-Karte und den persönlichen Zugangsdaten für den Onlinebereich eingetroffen ist, steht der Anmeldung auf migusto.ch nichts mehr im Weg.

TV-Tipp

Der neue Schweizer «Tatort»

Am 5. März läuft Kriegssplitter, die neue Schweizer Folge der TV-Krimiserie «Tatort». Stefan Gubser (59) ermittelt darin als Luzerner Kommissar im Mordfall eines Journalisten, der aus einem Fenster gestossen wurde. Der Reporter arbeitete gerade an einer Story über den russisch-tschetschenischen Krieg. Offenbar war er einem international gesuchten Kriegsverbrecher auf der Spur. Ist er etwa diesem mysteriösen Killer zum Opfer gefallen?

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