26. September 2017

Mein Start bei den Migros-Medien

Im Blog «Migros-Lernende» schreiben ab sofort vier Jugendliche jede Woche über ihr Leben während der Ausbildung und die Facetten ihrer Berufswelt. Den Start macht Juri Fischer (16), seit diesem Sommer Lernender in Mediamatik bei den Migros-Medien.

Plakat Juri Fischer
Meine erste Aufgabe. Ein Plakat über meine Arbeitskollegen bei den Migros-Medien.
Lesezeit 2 Minuten

Vor fünf Wochen startete ich in mein zweites Lehrjahr als Mediamatiker. Mein erstes Lehrjahr absolvierte ich im ZLI-Basislehrjahr (ZLI steht für Zürcher Lehrbetriebsverband ICT). Ich lerne dort bereits sehr viel. Von der Fotografie über das Schreiben von Internetseiten bis hin zu gestalterischen Aufgaben, wie beispielsweise Lebensläufe. Wir bekamen in diesem ersten Jahr etliche verschiedenartige Aufgaben, die wir zu einem bestimmten Zeitpunkt abliefern mussten und wozu wir dann ein Feedback bekamen. Im letzten Winter startete der sogenannte Platzierungsprozess, bei dem alle Lernenden ihre Zukunftsfirma kennenlernten und sich bewerben konnten. So bin ich zur Migros gekommen.

Kreativität freien Lauf lassen
Nach drei informativen Einführungstagen bei der Migros wurde ich in den Migros-Medien herzlich willkommen geheissen und gleich in die erste Aufgabe eingeführt. Das Team lernte ich schnell kennen, und ich bin sehr froh, meine Ausbildung in einem tollen Umfeld absolvieren zu können.

Mein erster Auftrag war, Menschen aus meinem Team zu interviewen und anschliessend ein Plakat über sie zu erstellen. Die Leute wählte ich zufällig aus und bereitete einige Fragen vor. Das Gestalten des Plakats machte mir besonders viel Spass, da ich völlig frei war und meiner Kreativität freien Lauf lassen konnte. Als ich die Plakate an der wöchentlichen Teamsitzung präsentierte, fingen einige meiner Arbeitskollegen an zu lachen, und es gab Komplimente. Das hat mich sehr gefreut.

Plakat über eine Team-Kollegin
Gehörte zur ersten Aufgabe: Plakat über eine Teamkollegin.

Alles alleine machen
Jetzt arbeite ich bereits an meinem nächsten Auftrag, der nicht nur für interne Zwecke gedacht ist, sondern auch an Kunden geschickt wird. Die Festtagskarten der Migros-Medien. Es ist ein toller Auftrag, denn ich darf von Anfang bis zum Schluss beinahe alles selber machen. Ich habe einige Skizzen gezeichnet und mich dann für drei Motive entschieden, die ich am Computer designte. Während des Prozesses kamen mir und meinem Ausbildner weitere gute Ideen in den Sinn, und so gestaltete ich sogar noch eine vierte Karte.

Was mich sehr überraschte, war die grosse Auswahl an Papier, die für den Druck gebraucht werden konnte. Farben, Dicke und vieles mehr musste man genau durchdenken, damit am Schluss das Papier passte. Ich erkundigte mich bei der Druckerei, welches Papier sie mir empfehlen würden, und holte zwei Offerten für je zwei Papiersorten ein. Dass ich auch die administrativen Teile meiner Aufträge erledige, finde ich wichtig, da es auch ein Teil meiner Lehre ist und ich so viele Arbeitsschritte kennenlerne.

Juri Fischer

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