25. Juni 2018

Mein Jahresrückblick im Sommer

Das erste Lehrjahr ist fast vorbei. Lena Hoffmann mit einem Rückblick auf die Internatswochen in Wädenswil, anstrengende Klassenkameraden und Gesangseinlagen am Arbeitsplatz bei der Chocolat Frey AG.

Lena Hoffmann mit ihren besten Schulkolleginnen
Wir haben uns im Internat angefreundet: meine zwei besten Schulkolleginnen und ich.

In meinem letzten Blog habe ich über meine Mitbewohnerin und die Zeit im Internat geschrieben. Momentan bin ich wieder im Internat. Zum letzten Mal in diesem Lehrjahr. Das heisst, bald habe ich das erste Schuljahr geschafft. Die Zeugnisse sind verschickt, die Noten stehen fest und wenn ich das nächste Mal ins Internat nach Wädenswil reise, bin ich bereits im zweiten Lehrjahr.

Ich habe viel Spannendes gelernt und mein Wissen in vielen Bereichen erweitert. Ich freue mich auch schon auf die neuen Fächer im kommenden Schuljahr. Rückblickend kann ich sagen, dass ich insgesamt zwölf tolle Wochen in der Schule erleben durfte.

Ich finde es sehr gut, dass unsere zwölf Schulwochen jeweils in vier Blöcke aufgeteilt sind. Drei Monate Schule am Stück wären echt zu anstrengend. Wir hatten in den drei Schulwochen jeweils sehr viele Prüfungen über Stoff, den wir in zwei Wochen lernen mussten.

Klassenfoto Internat Wädenswil
Ein spontanes «Klassenfoto» während der Unterrichtspause.

Nach drei Wochen war ich deshalb immer sehr froh, eine Pause vom Lernen einlegen zu können. Und ebenfalls eine Pause von meinen Mitschülern zu bekommen. Man verbringt ja während drei Wochen fast 24 Stunden mit denselben Menschen.

Nach der Zeit im Internat wollte ich mich deshalb am liebsten in mein Zimmer einschliessen und das Alleinsein geniessen. Aber schon ein paar Tage später freute ich mich wieder auf den nächsten Block und auf ein Wiedersehen mit meinen Klassenkameraden.

Bis jetzt gefällt mir meine Lehre immer noch sehr gut. Zwar ist es manchmal sehr anstrengend, wenn wir in so kurzer Zeit viel Schulstoff lernen müssen. Und auch die Arbeit bei der Chocolat Frey AG kann sehr anstrengend werden. Gerade im Sommer bei Raumtemperaturen von 38 Grad.

Lena Hoffmann und Mitstift als Maus verkleidet
Mein «Mitstift» und ich in unserer nicht ganz offiziellen Arbeitskleidung.

Was mir aber an der Arbeit sehr gefällt, ist, dass ich mich mit meinem Mitlernenden sehr gut verstehe – wie auch mit allen anderen Lernenden bei der Chocolat Frey. Da gibt es immer mal wieder tolle und lustige Momente, während den Arbeitspausen oder wenn wir nicht so viel zu tun haben und uns im Singen von Hitparaden-Liedern versuchen.

Müsste ich mich nochmals entscheiden, ich würde mich trotz allen Schwierigkeiten und anstrengenden Tagen erneut für diese Lehre und denselben Lehrbetrieb entscheiden.

Alle Informationen zu den Ausbildungsmöglichkeiten bei der Migros gibts auf new-talents.ch.

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