03. Mai 2018

Weltmeister-Krafttraining bei Migros-Fitness

Als neuer Official Partner von Swiss Olympic unterstützt Migros-Fitness den Schweizer Spitzensport. Davon profitieren auch die Beachvolleyballer Yves Haussener und Florian Breer.

Beachvolleyballer Florian Breer und Yves Haussener sind Stammkunden im Fitnesspark Heuwaage
Trainieren mit Spitzensportlern: Die Beachvolleyballer Florian Breer und Yves Haussener sind Stammkunden im Fitnesspark Heuwaage der Migros.

Sie sind ein Duo, das es so eigentlich gar nicht geben dürfte: Yves Haussener (19) ist nur 1,80 Meter gross und Florian Breer (19) bloss zwei Zentimeter grösser. Für ihren Sport sind sie eigentlich zu klein. Trotzdem spielen die beiden Beachvolleyballer auf Weltmeisterniveau: Sie holten an der U17-WM Gold, an der U18-WM Bronze und an der U19-WM Silber.

Seit vergangenem Herbst trifft man die beiden Blondschöpfe regelmässig im Migros-Fitnesspark Heuwaage in Basel. Nun rücken die U17-Weltmeister, die von Swiss Olympic gefördert werden, sogar noch näher zur Migros. Sie unterstützt im Rahmen eines Sponsoringvertrags mit Swiss Olympic die Verbandsarbeit und damit die Schweizer Spitzensportler.

«Das ist eine super Sache», sagt Stammkunde Yves Haussener. Der Migros-Fitnesspark Heuwaage ist zentral gelegen, hat alle Kraftgeräte, die die beiden Sportler benötigen, und verfügt über einen grosszügigen Wellnessbereich. «Kein anderes Fitnesszentrum in Basel, bietet so viel», schwärmt Florian Breer.

Für ihn war das Kraftraining im vergangenen Winter wichtig, da er am Knie verletzt war, genauer: an der Quadrizepssehne, die bei Volleyballern besonders beansprucht wird: Haussener hatte ein Jahr zuvor genau die gleiche Verletzung. «Der Aufprall nach den Sprüngen ist eine extreme Belastung für die Knie, darum müssen wir die Muskeln in diesem Bereich besonders trainieren – vor allem an der Beinpresse und mit Kniebeugen mit der Langhantel.» Neben dem Knie sind bei Volleyballern auch der Rücken und die Schulterpartie verletzungsgefährdet.

Früher trainierten Spitzensportler vor allem in ihrer Disziplin. Heute weiss man: Um Verletzungen und Verschleiss vorzubeugen, sind Krafttraining und Regeneration wichtig. Darum trainieren Profisportler vermehrt an Kraftgeräten und gönnen sich hin und wieder ein Sprudelbad oder einen Saunagang.

Die Volleyballer Haussener und Breer trainieren 20 Stunden pro Woche, drei Einheiten zu eineinhalb Stunden absolvieren sie im Kraftraum. Den Wellnessbereich nutzen sie in der Regel ein Mal pro Woche, meist am Sonntag: «Man kann nicht immer nur leisten», sagt Haussener, und Breer ergänzt: «Das Ausspannen im Sprudelbad ist gerade nach einem harten Training oder Turnier besonders wichtig – und natürlich auch sehr schön.»

In der laufenden Saison wird das Duo, das sich bereits seit dem Primarschulalter kennt, sicher noch zusammen spielen. Langfristig werden sie sich wohl trennen: «Bisher konnten wir unser Handicap, die Körpergrösse, mit Spielwitz und Schnellkraft wettmachen», sagt Haussener. Wenn sie aber auch bei den Erwachsenen auf Weltmeisternivau spielen möchten, muss sich jeder einen grösseren Partner suchen. Zusammen im Kraftraum trainieren wollen sie aber weiterhin.

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