31. Oktober 2018

Jürg Halters Medium ist die Sprache

Der 38-jährige Berner stellte schon immer kritische Fragen: früher als Rapper «Kutti MC», heute als Autor in seinem ersten Roman. Unverändert geblieben ist sein Revier – die Berner Altstadt.

Lesezeit 2 Minuten

Mein Ort

Jürg Halter im Tattoostudio

«Früher gab es Plattenläden, die ich aufgesucht habe, einfach um zu sein. Heute tue ich das bei Tattoo 32. Ich bin gern hier und schätze die Gesellschaft. Tattoos habe ich selbst keine.»

Mein Souvenir

Hashioki aus Japan

«Mit dem 86-jährigen Dichter Shuntaro Tanikawa habe ich zwei Gedichtbände geschrieben. Deshalb war ich in Japan auf Lesetour. In Tokio habe ich diese Figur aus einem traditionellen Familienbetrieb geschenkt bekommen. Man legt darauf die Essstäbchen ab.»

Mein Daheim

Jürg Halter in der Berner Altstadt

«Die Berner Altstadt ist mein Wohnzimmer. Sie ist überschaubar, und an jeder Ecke treffe ich auf  bekannte Gesichter.»

Mein Roman

Buch

«Der Roman ‹Erwachen im 21. Jahrhundert› ist für mich ein nächster Schritt. Ein Gedicht kann spontan entstehen, ein Roman nicht. Für mich ist es eine Erleichterung, dass das Buch jetzt da ist, und dass so etwas Unkonventionelles so viele Menschen bewegt. Ich bin gern auf Lesetour!»

Mein Bling

Jürg Halters «Bling»

«Ich habe es in New York gekauft, es steht für meine Liebe zur Musik – ich höre fast alles. Ich ziehe es aber nur zum Spass an. Mir gefällt das Spiel mit Klischees und der Mode.»

Mein Lieblingsprodukt

Bananen

«Ich liebe Bananen. Da bin ich ganz Durchschnittsschweizer, denn die Banane war das meistverkaufte Produkt 2017.»

Meine Kollegin

Jürg Halter und Selina

«Selina (36) und ich kennen uns von vielen langen Nächten. Wir sind beide Nachtmenschen, die leider auch am Tag funktionieren müssen. Sie kocht manchmal Fischstäbchen für mich – das finde ich super. Jetzt eröffnet sie den Laden Onyx 2 in der Berner Altstadt – an einmalig schöner Lage.»

Mein Andenken

Zeichnung von Jürg Halters Grossmutter

«Dieses Bild hat mir meine Grossmutter mit 90 gezeichnet, leider ist sie kürzlich gestorben. Die Leidenschaft für das Zeichnen und das Aufmerksamsein habe ich von ihr geerbt.»

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