04. Oktober 2017

Intelligente Lampen

Möchtest du ein Lichtsignal in der Stube, wenn du eine E-Mail bekommen hast? Kein Problem mit neuen Lichtsystemen. Steuern lassen sie sich per Smartphone.

Hue Lights von Philips
Via App gesteuerte Lichtsysteme wie Hue Lights von Philips bringen Stimmung ins Wohnzimmer (Bild: zVg).
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Lampen eignen sich längst nicht mehr nur dafür, Licht zu spenden. Heute sind sie auch verspielte Einrichtungselemente, die Emotionen wecken. Besonders beliebt sind Lichtsysteme, die die Farbe wechseln können. Das bekannteste ist Hue Lights von Philips. Es umfasst Dutzende von Lampen und Glühbirnen und wird gar in Fernsehgeräte verbaut. Daneben gibt es aber auch Alternativen wie MiPow, Nanoleaf oder Eglo. Das Besondere daran ist, dass sie sich vom Smartphone aus steuern lassen.

Die intelligenten Lampen können auf vielfältige Weise eingesetzt und über kompatible Apps programmiert werden. Etwa, wie und wann sie leuchten sollen. Die Lampen sind untereinander koppelbar und lassen sich mit anderen Geräten verbinden. Das ergibt viele spannende Einsatzmöglichkeiten.

Sanft vom Sonnenaufgang geweckt werden und einschlummern bei dimmendem Licht: Beides soll den Schlaf verbessern. Für Kinder kann man einen Zubettgeh-Rhythmus schaffen, wenn das Licht zu einer bestimmten Zeit die Farbe ändert. Filmabende können noch stimmungsvoller werden, indem man die Lampen mit dem Fernseher synchronisiert. Dann leuchten sie in den gleichen Farben wie die jeweiligen Szenen auf dem Bildschirm.

Farben als Information einsetzen

Viele Lichtsysteme können auch wetterabhängig leuchten: blau, wenn Regen bevorsteht, orange, wenn Sonne, respekive weiss, wenn Schnee erwartet wird. Ein grünes Licht in Verbindung mit einem Sicherheitssystem könnte signalisieren, dass alle Türen geschlossen sind.

Etwas fortgeschrittene Benutzer können ihr Zuhause automatisieren. Soll das Licht angehen, wenn man nach Hause kommt? Oder in einer bestimmten Farbe leuchten, wenn eine E-Mail eintrudelt? Und wie wärs, wenn das Lichtsystem signalisiert, dass ein Paket im Briefkasten gelandet ist? Dank optionalem Sensor kein Problem.

Früher gabs diese Lichter, die angingen, wenn man in die Hände klatschte. Heute kann man seine Lampen mit Geräten wie Amazons Echo oder Apple HomeKit kombinieren und sie anschliessend per Stimme steuern. Einfach «Ich bin zu Hause!» rufen, und schon geht das Licht an. Kann problemlos von Kindern benutzt werden.Überhaupt lassen sich die neuen Lichtsysteme auch ohne spezielle technische Vorkenntnisse anwenden.

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