26. August 2019

Im Auto

Monica Müller meistert den Alltag mit Kindern meist mit Humor. Oft ist sie auch unschlüssig, wie sie reagieren soll. In der aktuellen Folge von «1, 2 oder 3?» möchte sie in einem sauberen Chlapf fahren.

Ein Autositz voller Essensresten
Lesezeit 1 Minute

Mit Kindern kann man nicht jeden Kampf austragen. Und doch bereue ich, auf gewisse Kämpfe verzichtet zu haben. Das Auto beispielsweise hätte ich nie als Picknickzone freigeben sollen. Der Kleine (3) und der Grosse (8) sind ungeduldige Mitfahrer. Um nicht schon nach der ersten Kurve «Wie lange gehts noch?»-Fragen beantworten zu müssen, haben wir ihnen schon früh Znüni oder Zvieri im Auto verpasst. Nun bedeutet Auto fahren für sie immer auch essen. Am liebsten Snacks mit ­maximalem Brösmeli-Effekt. Nach dem Hockeytraining verdrücken der Grosse und sein Sportkumpel ganze Mahlzeiten auf dem Rücksitz: Wähen, Sandwiches, Reisbällchen. Mit dem Resultat, dass sich ganze Kleintierfamilien einen ­Winter lang von den Resten in den Ritzen ernähren könnten. Das geht uns nun doch zu weit.

Und jetzt?

1, 2 oder 3?

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