08. Mai 2018

Gute Zeiten, schlechte Zeiten

Das erste Jahr von Juri Fischers Ausbildung bei den Migros-Medien geht langsam dem Ende entgegen. Der angehende Mediamatiker mit einem sehr persönlichen Beitrag über Schwierigkeiten am Arbeitsplatz, plötzliche Komplimente und weshalb dieser Blog ihm guttut.

Juri Fischer
Lesezeit 2 Minuten

Ich bin mittlerweile seit neun Monaten beim Migros-Genossenschafts-Bund angestellt und seither bei den Migros Medien tätig. Ich hatte Zeiten, in denen ich weniger zu tun hatte, und Zeiten, in denen ich schon mal ein wenig länger vor dem Computer sitzen musste. Einige Arbeiten habe ich sehr gut erledigt. Es gibt aber auch andere, bei denen ich selber sagen kann, dass ich mich verbessern muss.

Jedoch häuften sich die schlechten Nachrichten in letzter Zeit, und ich wusste nicht mehr recht weiter. Ich hatte viel zu tun und vergass manches, was zu erledigen gewesen wäre. Ich kam mit schlechter Laune nach Hause und anstatt etwas für die Schule zu tun, sass ich dann vor dem Computer, denn Schularbeiten hätten mich wieder an die negativen Ereignisse der letzten Zeit erinnert.

Zuflucht Videospiel

Meine Videospiele waren eine Zuflucht für mich, bei der niemand über mich urteilen kann. Aber meine Eltern waren verständlicherweise auch nicht zufrieden, wenn ich nach Hause kam und den ganzen Abend vor der Kiste hocke. Kommt hinzu, dass ich die Berufsmaturitätsschule absolviere, die sehr anspruchsvoll ist und eine entsprechende Vor- und Nachbearbeitung voraussetzt.

Ein Kompliment, ein Lächeln

Vor ein paar Tagen jedoch gab ich eine erledigte Arbeit einer Mitarbeiterin bei den Migros Medien ab, und sie gab mir ein Kompliment. Das hat mir sehr gut getan, und dieser Tag war einer der ersten seit mehr als einem Monat, an dem ich mit einem Lächeln nach Hause ging.

Ähnlich läuft es mit diesem Blog. Ich hatte ehrlich gesagt total vergessen, ihn zu schreiben und sass dann da und hatte keine Ahnung, über was ich schreiben soll. Bis mir in den Sinn kam, darüber zu schreiben, weshalb ich Mühe habe, einen Blog zu schreiben.

Ich rede eigentlich mit niemandem über diese Probleme. Ich bin aber überzeugt, dass es mir hilft, wenn ich hier von meinen Schwierigkeiten berichte. Selbst wenn sie jemand liest, den ich womöglich nie in meinem Leben kennenlernen werde.

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