Advertorial
09. Oktober 2017

Gelebte Tradition in #deinThüringen

Thüringens Handwerkskunst ist seit Jahrhunderten über die Landesgrenzen hinweg bekannt. Das Wissen und die Fähigkeiten werden von Generation zu Generation weitergetragen und alte Traditionen inspirieren modernes Design und Handwerk.

Lesezeit 1 Minute
Auf dem Zwiebelmarkt in Weimar © Thüringer Tourismus GmbH, Foto: Matthias Kaiser

Ob Glasbläser oder Porzellanmanufakteure - sie alle haben ein bemerkenswertes Erbe in Thüringen hinterlassen. Auf traditionellen Märkten und Festen können Besucher das gesamte Jahr über Thüringisches Handwerk in geselliger Atmosphäre entdecken und erwerben.

In Weimar ist die Zwiebel los – der Zippelmarkt: Jährlich erfreuen sich über 300‘000 Besucher am Zwiebelmarkt. Er zieht sich durch die gesamte Altstadt der Klassikerstadt Weimar. Anfang September beginnen die Zwiebelbauern aus dem thüringischen Heldrungen tausende Zwiebelrispen zu wickeln. Zweifarbig, mini oder extra lang - an rund 100 Ständen werden sie als Zwiebelrispen, Trockensträusse und Zwiebelinchen verkauft. Die dekorativen Zwiebelzöpfe werden oftmals als Dekor genutzt, früher sollten sie jedoch Krankheiten aus Haus und Stall fernhalten. Die 600 Stände zum Einkaufen und Essen werden mit einem Bühnenprogramm von Hunderten von Künstlern ergänzt. Der Zwiebelmarkt Weimar begann als „Viehe- und Zippelmarckt“. Ein Teil dieses altdeutschen Ausdrucks ist in angepasster Art als Zippelmarkt erhalten geblieben. Im Jahr 2017 jährt sich der Zwiebelmarkt zum 364. Mal und findet vom 13. bis 15. Oktober statt. Er kann sich daher zu den ältesten Volksfesten der Umgebung zählen.

Der Berner Zwibelemärit, welcher jeweils am vierten Montag im November stattfindet, ist das Schweizer Pendent zum Weimarer Zippelmarkt. Es gibt viele Parallelen zwischen den beiden Traditionsanlässen. Rund 15 Weimarer Marktfahrer schlagen jeweils auch in Bern ihre Stände auf. Ob die Geschichte des Berner Marktes ebenfalls so lange zurückreicht wie die des Weimarer Festes ist allerdings nicht bekannt. Eines ist aber für den einen oder anderen sicher; neben Schiller und Wilhelm Tell scheint auch in der Zwiebel eine tiefe Verbundenheit mit Weimar gefunden zu sein.

Hier Klassik in Weimar entdecken…

Kaffeetisch Van de Velde Porzellan © Thüringer Tourismus GmbH, Foto: Guido Werner

Porzellan – das „Weisse Gold“:1708 wurde in Thüringen der Grundstein für blütenweisses Porzellan gelegt. Der Familienbetrieb Kahla stellt seit 1844 Alltagsgegenstände aus Hartporzellan her und ist aktuell der grösste Porzellanproduzent Thüringens. Das Porzellan von Kahla wurde nicht nur mit vielen Designpreisen ausgezeichnet, sondern gilt auch als Vorreiter in Sachen Tischkultur. Entlang der Thüringer Porzellanstrasse laden Museen, Manufakturen, Geschäfte und Porzellanmaler dazu ein, mehr über das „Weisse Gold“ zu erfahren. Die vielen Facetten des Porzellans eröffnen sich bei einem Besuch auf der Leuchtenburg bei Jena. Hoch oben über dem Saaletal thront die „Königin des Saaletals“ und lädt mit ihren geschichtsträchtigen Räumen zu einem interaktiven Gang durch die Porzellanwelten ein. Krönender Abschluss ist der Skywalk „Steg der Wünsche“. Dort wird sich beweisen, ob Scherben tatsächlich Glück bringen.

Leuchtenburg entdecken…

Erheblich zur Erfolgsgeschichte des Thüringer Porzellans hat der belgische Designer Henry van de Velde beigetragen. Neben der Einführung von neuen Design- und Stilformen bei der Gestaltung von Porzellangeschirr gründete er auch das kunstgewerbliche Seminar. Aus dieser Ausbildungsstätte ging die Grossherzoglich-Sächsische Kunstgewerbeschule Weimar hervor, aus der später das berühmte Weimarer Bauhaus wurde. Heute zählt das Weimarer Bauhaus mit seinen Gebäuden und Design-Klassikern zum UNESCO-Welterbe.

Bauhaus in Thüringen entdecken…

Christbaumschmuck aus der Farbglashütte Lauscha © Farbglashütte Lauscha


Weihnachtswünsche und Christbaumkugel: Dramatisch und glamourös sind die Geschichten zu vielen Thüringer Weihnachtstraditionen. Die Farbglashütte Lauscha zeugt von den Glasbläsern, die vor 160 Jahren ihren Weihnachtsbaum mit Glasformen schmückten - aus purer Not heraus. Heute ist dieser Christbaumschmuck ein internationaler Weihnachtstrend. Das Glasbläserhandwerk hat in Thüringen eine lange Tradition. Sie reicht bis ins 12. Jahrhundert zurück. Die Stadt Lauscha im Thüringer Wald entstand 1597 durch eine am Lauschabach errichtete Waldglashütte. Bis heute werden dort in Handarbeit Röhren und Stäbe für die weiterverarbeitende Industrie aber auch Produkte wie Rosenkugeln, Orchideenstäbe und Weingläser hergestellt. Besucher können in den Schauwerkstätten hautnah dabei sein.

Neben romantischen Städten bietet Thüringen Weihnachtsexportschlager, die die Welt bereisen. Hier wurden „Oh du Fröhliche“ und „Oh Tannenbaum“ geschrieben und der erste öffentliche Weihnachtsbaum errichtet.

Weihnachtstraditionen entdecken…


Informationen zur Anreise nach Thüringen mit der Bahn unter

www.germany.travel/zug-nach-thueringen

Logo Thüringen Tourismus und Deutsche Zentrale für Tourismus

Verwandte Artikel

Kathedrale Saint-Jean Lyon

Bezaubernde Momente in Frankreich

Salzburg

Salzburg überrascht mit neuen Attraktionen

Schengen

Das andere Dreiländereck

The Sharp Themse London

London überrascht mit neuen Adressen