21. Februar 2018

(Garten-)Pläne schmieden

Die Gartenbloggerin denkt laut über die Reaktivierung einer Terrassentür nach - und löst damit eine planerische Kettenreaktion aus.

Terrassentür im Bohnebluescht-Garten
Ein Sitzplatz an der Frühlingssonne statt eines kommunen Betonplattenwegs? Der Plan gefällt!
Lesezeit 2 Minuten

Nach einer Woche «Ski heil» in der Surselva wieder heil im Unter- respektive Zürcher Oberland gelandet, hat sich für mich der Winter hiermit erledigt. Egal, ob sich der Bohnenbluescht-Garten wie gerade jetzt kackbraun oder tief verschneit präsentiert: Mit dem Ende der Skiferien beginnt die neue Gartensaison. Punkt.

Beim Ski- respektive Skiliftfahren hatte ich endlich Muse, mir zu überlegen, was ich heuer Neues im Garten veranstalten könnte. Und da ist mir eingefallen, dass man doch eigentlich die Terrassentür, die von der Stube in den Gemüsegarten führt und die bisher stillgelegt war, reaktivieren könnte. Denn dort ist die Sonneneinstrahlung im Frühling am grössten, während unsere eigentliche Hauptterrasse wegen Nachbars Birkenriesen noch bis in den Mai hinein im Schatten liegt.

Wollte ich nun also besagte Terrassentür reaktivieren, müsste ich dazu eigentlich nur das zurzeit davorstehende Glastischli verschieben, wie unten stehendes Bild zeigt. Was machbar wäre.

Würde ich dann durch besagte reaktivierte Terrassentür in den Garten treten, würde ich aber – und jetzt kommt das grosse Aber! – mit Stand jetzt auf dem schmalen Betonplattenweg zwischen Hauswand und Gemüsegarten stehen. Der so schmal ist, dass ich dort höchstens einen Klappstuhl und ein Minitischli hinstellen könnte. Was aber – wie bereits oben erwähnt – schade wäre, da genau dort im Frühling die meiste Sonne scheint.

Wenn ich nun aber anstelle der schmalen Betonplatten einen etwas breiteren Lärchenholzrost installieren würde, könnte ich möglicherweise neben dem Minitischli zwei Klappstühle aufstellen. Plus einen Liegestuhl, vorausgesetzt, ich würde den Schneckenzaun, der den Gemüsegarten umschliesst, um ein, zwei Meter nach hinten verschieben. Dazu müsste ich dann aber erst einmal die alten Popnieten entfernen, die besagten Schneckenzaun zusammenhalten. Was ein ziemlicher Krampf werden würde, da uralt und entsprechend verhockt.

Was mich auf eine weitere Idee bringt: Wenn ich den etwas breiteren Lärchenholzrost dann nämlich nur direkt vor der reaktivierten Terrassentür installieren würde, könnte ich links davon noch zwei Hochbeete hinstellen. Diese bräuchten dann auch keinen Schneckenzaun drum herum, was aber nichts daran ändern würde, dass ich erst einmal die alten Popnieten entfernen müsste.

Wenn ich dann aber schon dabei wäre, könnte ich auch noch die restlichen Betonplatten, die nicht unter dem künftigen, etwas breiteren Lärchenholzrost zu liegen kämen, durch Kies ersetzen. Was sowieso viel besser für die Natur wäre.

Tönt doch nach einem guten Plan, oder? Dann mach ich mich jetzt mal auf die Suche nach meinem Herzensmann: (Garten-)Pläne schmieden kann ich nämlich gut allein. (Garten-)Pläne umsetzen macht aber zu zweit einfach mehr Spass. Und wer weiss: Vielleicht hat er ja auch noch eine gute Idee? Ich bin gespannt!


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