22. August 2017

Fussballfan, der grosse

Der Twindad ist grosser Fussballfan und nimmt seine kleinen Jungs mit ins Stadion. Ob die Zwillinge später auch noch aus Eigenantrieb dorthin gehen, ist nicht so wichtig.

Zwei Jahre alt, seit zwei Jahren in der Sirupkurve.
Zwei Jahre alt, seit zwei Jahren in der Sirupkurve.
Lesezeit 2 Minuten

Drei Dinge im Leben mach(t)en mich nervös:

  • Die Geburt meiner Söhne
  • Meine Hochzeit
  • Fussballspiele

Da die ersten beiden Punkte schon abgehakt sind, bleibt nur noch der dritte übrig. Dafür aber richtig: Für mich spielt es keine Rolle, ob ein Champions-League-Finale ansteht, oder wie am vergangenen Wochenende das 4.-Liga-Spiel zwischen dem FC Wülflingen und dem FC Töss. Als ich merkte, dass es knapp wird, um pünktlich zum Anpfiff dort zu sein, wurde ich leicht ungehalten und platzierte die Söhne kurzerhand im Kinderwagen. Selbst laufen oder velöle können sie beim Sportplatz immer noch. So.

Die kleinen Fans sind immer dabei

An meine Eigenart haben sich die Kinder mittlerweile gewöhnt. Ihr erstes Fussballspiel im Stadion sahen sie schliesslich schon zwei Wochen nach der Geburt, und seitdem kamen viele weitere hinzu. In Winterthur, Gossau, Aarau oder auch Neuenburg. Mittlerweile sind sie Mitglieder der berühmten Sirupkurve in Winterthur und stehen regelmässig an der extra für die Kleinen platzierten Trommel.

Heute an der Trommel, morgen auf dem Zaun?

Ich bilde mir ein, dass ihnen der Stadionbesuch Freude macht. Vielleicht (noch) nicht wegen dem Geschehen auf dem Platz, aber ganz sicher wegen dem Drumherum. Viele Menschen, Musik, Fangesänge, klatschen, rufen, feiern, fluchen – je lauter, desto besser. Zumindest lese ich das aus den strahlenden Bubengesichtern.

Keine 14 Tage alt und zum ersten Mal auf der Winterthurer Schützenwiese

Ob sich die beiden durch die häufigen Stadionbesuche mit dem Fussballvirus infizieren lassen, steht noch in den Sternen. Doch ich nehme sie ja nicht nur mit, um sie vom Fussballsport zu überzeugen, sondern weil ich einfach selbst gern dort bin. Sollte es tatsächlich so kommen, dass Bastian und Felix ohne mein Zutun gern ins Stadion gehen, dann freut mich das. Sollten sie später allerdings lieber zum Synchronschwimmen, Turmspringen, Lesezirkel, Handball, ins Kunstmuseum oder sogar zum Eishockey gehen wollen, dann ist auch das in Ordnung.

Nur bin ich dann jeweils nicht dabei, wenn parallel ein Fussballspiel stattfindet. Vielleicht.

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