15. August 2017

Etwas mit Medien ist immer

Kleinkinder und iPad geht nicht? Geht doch!

Im Kleinkindesalter am iPad? Aber sicher!
Im Kleinkindalter am iPad? Aber sicher!
Lesezeit 1 Minute

Letzte Woche schrieb ich darüber, wie Musikhören 2017 geht. Ohne Kassettli und CDs, dafür mit modernen Geräten, die die Kinder stärker involvieren und zum Spielen animieren, als dies die Vorkriegsgeräte je gekonnt hätten.

Der Artikel rief zahlreiche Reaktionen hervor. Stellvertretend dafür steht folgender Auszug aus einem Kommentar:

... und dann wundert man sich über Verhaltensauffälligkeiten in Kindsgi und Schule? Das Wunder ist eher, dass es überhaupt noch so viele aufmerksame, unverdorbene und fantasievoll spielende Kinder gibt!

Gabriele Bucher

Nun, liebe Gabriele, da möchte ich widersprechen. Ich halte den altersgerechten Umgang mit modernen Geräten für essenziell wichtig. Damit meine ich nicht: «Da, nimm das iPad und beschäftige dich eine Stunde damit!» Im Gegenteil.

Ich meine: Ich setze mich mit meinen Kindern hin und spiele mit ihnen gemeinsam ein Spiel, bei dem sie Fische fangen, Steine stapeln oder Tiergeräusche anhören.

Kindergerecht und lehrreich: Kapu Toys für Tablets .

10 bis 15 Minuten genügen. Nicht täglich, sondern einfach dann, wenns gerade passt: Zum Beispiel, wenn sich die Zwillinge für das einewäg herumliegende iPad interessieren und wissen wollen, was Papa da gerade macht.

In einem rein digitalen Haushalt – ohne gedruckte Zeitung, ohne Kassettli und CDs, ohne DVDs und VHS-Kassetten – spielen Abspielgeräte wie Smartphones und Tablets naturgemäss eine grosse Rolle. Und da ich weder das eine noch das andere verstecken will, zeige ich den Kindern lieber, was für coole Sachen sich damit anstellen lassen.

Sie werden es mir später danken. Denn etwas mit Medien ist immer.

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