20. Dezember 2017

Es klebt!

Schädlingsalarm beim Oleander! Die Gartenbloggerin tippt auf Spinnmilben – und liegt falsch damit.

Oleander im Büro
Schildlaus oder Spinnmilbe? Hans wie Heiri: Es klebt!
Lesezeit 2 Minuten

Wusste ich es doch: Kaum habe ich meinen Oleander vor dem drohenden Frost in mein (ungeheiztes) Büro geräumt, klebt es. Womit mit «es» nicht nur der Oleander selbst gemeint ist, sondern – und das nervt viel mehr – der Parkettboden darunter. Gemerkt hab ich das, weil ich eine passionierte Barfuss- respektive mit sinkenden Temperaturen Sockenläuferin bin. Und drum weiss ich: Es klebt – und zwar richtig.

Socken kann man waschen, und zum Glück lässt sich das Geklebe auch problemlos mit einem feuchten Lappen vom Parkettboden wischen. Das ändert aber nichts am Problem per se: Denn erstens klebt es ein paar Stunden nach der Bodenreinigung bereits schon wieder. Und zweitens ist das Kleben ja nur ein Symptom, ein Symptom, dass sich mein Oleander – wo auch immer – mit Spinnmilben infiziert hat.

Das dachte ich zumindest. Doch dann hat mich eine liebe Gartenfreundin darauf aufmerksam gemacht, dass das Geklebe nicht wie angenommen auf die Kappe der Spinnmilbe geht: Die Übeltäterin sei vielmehr die Schildlaus! Ähnlich wie die Spinnmilbe zähle die Schildlaus zu den hartnäckigen Schädlingen. Meist werde zuerst dieser klebrige Saft entdeckt, bevor der Befall wahrgenommen werde. Was ich und meine Socken unterschreiben können.

Item: Den Schildläusen kann recht einfach zu Leibe gerückt werden (siehe auch unten). Ich versuchs jetzt erst einmal mit Schmierseife. Damit kann ich neben dem Oleander auch gleich noch den klebrigen Parkett entkleben. Und wenn das nicht funktioniert, greif ich zum Olivenöl. Und wenn das ebenfalls nicht hilft, dann wandert der Oleander halt in den Keller. Dort hat er zwar anders als im Büro kaum Licht, dafür lauf selbst ich dort nicht in Socken rum!


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