31. August 2017

Erklär mir Death Metal

Elena Bernasconi weiss nicht mehr weiter. Was, wenn man das härteste Death-Metal-Album des Jahres durchhören soll, obwohl man noch nicht mal «headbangen» kann?

Lesezeit 1 Minute

Aufgegeben habe ich. Ich bin gescheitert. Nach sieben Minuten und 21 Sekunden. Obwohl es gut angefangen hatte.
Die schwedische Band Evocation hat nach Jahren ein neues Album am Start, Titel «The Shadow Archetype».

Dunkle Musik aus dem hohen Norden, passend zu kurzen Tagen und rauen Nächten: Da musste ich reinhören!

Der Anfang klang hart, aber crisp aufgenommen, der Sound massiv, der Gesang episch. Dann traten meine Ohren in Streik: Ich wurde unglaublich aggressiv. Ich musste den Kopfhörer ausziehen und kurz an die frische Luft. Es blieb die Frage: Wer hört sich den Sound freiwillig länger als sieben Minuten, 21 Sekunden an?

Fans wie Sämi aus Zürich hören stundenlang Death Metal und freuen sich daran.
Wie gut die neue Scheibe der schwedischen Band Evocation ist und warum man Death Metal am besten live hört, erzählt er im Video.


Das Album von «Evocation» bei Ex Libris

Das Metal-Festival auf dem Hüttikerberg

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