26. Juni 2017

Einladungskarten mal anders

Heute zeige ich dir, wie du einen gewöhnlichen Pappteller in eine originelle Einladungskarte (mit Inhalt!) verwandelst.

die Melonen-Einladungskarten
Die Geburtstagseinladung in Melonenoptik
Lesezeit 2 Minuten

Wenn Kindergeburtstage ins Haus stehen, beginnt bei uns traditionell das grosse Basteln. Obwohl, eigentlich gehts mit der Sucherei im Internet los: Welche Einladungskarte darf es denn dieses Mal sein?

Ein hoch kompliziertes Origami-Kunstwerk (das Mami bis nach Mitternacht im Alleingang faltet)? Oder doch lieber was Simples, bei dem die Kleinen nach Herzenslust mitmischen dürfen? Kategorie 1 bringt Bonuspunkte bei anderen Eltern, Kategorie 2 macht die eigenen Kinder glücklich. Heute zeige ich eine «Do It Yourself»-Idee für Einladungskarten, bei der alle Seiten gewinnen: melonige Klappkarten mit süssem Inhalt.

DU BRAUCHST

Was es alles für Melonenkarten braucht
  • Apéro-Teller aus Karton (natürlich kannst du auch grössere Teller nehmen, aber die sind eher sperrig in Kinderhänden.)
  • drei Farben aus dem Tuschekasten: dunkelgrün, hellgrün und hellrot (Die meisten Kästen enthalten zwei Rottöne. Näher an echten Wassermelonen ist das orangestichige Rot.)
  • Pinsel
  • Holzleim (unser Versuch mit normalem Bastelkleber gelang zwar auch. Irgendwann. Besser klappt es mit Holzleim.)
  • einen dicken, schwarzen Filzstift
  • Wäscheklammern mit gutem «Grip»
  • Füllmaterial (Luftballons, Kaugummis, Konfetti ...)

ANLEITUNG

Zuerst wird von aussen bemalt

1.Bemale die raue Aussenseite. Dabei beginnst du mit einem dunkelgrünen Rand. Dann kommt ein hellgrüner Streifen. Lass nun einen kleinen «Weissraum», wie bei echten Melonen auch. Nun kommt das rote «Fruchtfleisch». Mein Tipp: Erst mit viel Farbe einen Kreis in die Tellermitte setzen, dann die Fläche bis zum dünnen, weissen Bereich mit etwas weniger Pigmenten und mehr Wasser ausmalen. Trocknen lassen.

2. Falte die Teller in der Hälfte und streich vorsichtig über die Kante. Wir wollen zwar einen zarten Knick, der schöne, dreidimensionale Effekt geht aber verloren, wenn du zu fest drückst.

Die Samen werden aufgemalt

3. Bis zu diesem Punkt konnten schon die Kleinsten mithelfen. Nun braucht es aber ruhige Hände, die Samen werden aufgezeichnet. Achtung: Echte Melonenkerne sind nicht wild verstreut, sondern liegen in einem Kreis um das Zentrum.

Pappteller in der Mitte falten

4. Nun musst du den Text der Einladungskarte auf der Tellerinnenseite unterbringen. Ob du von Hand schreibst oder kleine Ausdrucke einklebst, ist natürlich dir überlassen. Beim Befüllen mit Goodies hast du ebenso freie Hand. In Anbetracht der Aussentemperaturen war bei uns Schokolade jedoch kein Thema ...

Zusammenleimen und mit Wäscheklammern fixieren

5. Jetzt zum letzten Teil: Du musst die Ränder der Karte zusammenleimen. Wir haben verschiedene Leimvarianten probiert, unser «Favorit» ist klar Holzleim: Drückt eine ungefähr spaghettidicke Klebstoffspur auf den beschichteten Rand einer Hälfte (Tellerinnenseite).
Nun schliesst du die Seite, drückst die Klebstoffränder zusammen und fixierst alles mit Wäscheklammern. Benutze lieber ein Chlübberli mehr als eins zu wenig; der Teller steht nämlich unter Spannung. Bitte rechne für diesen Schritt die Nacht mit ein.
Nach ungefähr 12 Stunden ist der Holzleim ausgehärtet, die Meloneneinladungen sind fertig.

Alternative: mit Limettenschnitzen

6. Wer kein Wassermelonenfan ist, kann beispielsweise auch Limettenschnitze aufzeichnen (für eine Caipirinha-Party?). Oder einen Regenbogen (für eine Einhornparty? – unten). Oder eine Tomatenspalte (für den italienischen Abend?).

... und mit Regenbogen-Motiv


Viel Spass beim Nachbasteln!

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