16. Januar 2018

Ein spezieller Familientag

Im Blog «Migros-Lernende» schreiben vier Jugendliche jede Woche über ihr Leben während der Ausbildung und die Facetten der Berufswelt. Diesmal beschreibt der Mediamatiker-Lernende Juri Fischer eine ganz besondere Familientradition.

Juri Fischer (rechts) mit Bruder
Juri Fischer (vorne) mit Bruder im Kanu unterwegs durch die Schweiz.
Lesezeit 2 Minuten

In meiner Familie ist es üblich, dass man nach dem 16. Geburtstag einen sogenannten Konftag feiert. Der hat nichts mit der Konfirmation zu tun, an die man womöglich bei dem Namen denkt. Es ist einfach ein Tag mit der ganzen Familie, Gotti und Götti. Und auch die Freundinnen sind eingeladen. Meinen 16. Geburtstag feierte ich im vergangenen Februar, also vor einem knappen Jahr. Als mein Vater dann auf mich zukam und mich fragte, was ich machen wolle, war ich ein wenig aufgeschmissen. Ich hatte keine Idee.

Das Fest meines ältesten Bruders verbrachten wir auf einer Alphütte, die weder an Wasser noch an Strom angeschlossen war. Mit meinem zweitältesten Bruder gingen wir zu Karl's Kühne Gassenschau. Ich habe noch nie so eine imposante Show gesehen. Kunststücke, Tänze, Feuer und Explosionen – es war wirklich grossartig. Natürlich wäre es toll gewesen, die neue Show «Sektor 1» an meinem Fest zu schauen, doch die hatte ich bereits gesehen.

Im Kanu durch die Schweiz

Zwischen Karl's Kühne Gassenschau und meinem Fest kam noch ein weiteres Fest – ich habe viele Geschwister. Bei meinem drittältesten Bruder mieteten wir für einen Tag eine Eishockeyhalle und konnten uns dort richtig austoben. Ich musste mir für mein Fest also etwas einfallen lassen.

Da wir in den Sommerferien davor im Spreewald, in der Nähe von Berlin, eine Woche lang mit dem Kanu unterwegs waren und mir das sehr viel Spass machte, kam uns die Idee, eine kleine Kanutour durch die Schweiz zu unternehmen.

Unsere Tour startete eigentlich in Andelfingen, doch da wir bereits Erfahrung mit dem Kanu hatten, die meisten von uns zumindest, konnten wir ein wenig weiter oben starten. Los ging es dann in Gütighausen ZH, die Thur hinunter.

Bis in den Rhein

Nach der Mittagspause mit Feuer und Würsten paddelten wir bis zur Stelle, wo die Thur in den Rhein, in der Nähe von Flaach ZH, mündet und anschliessend bis nach Eglisau.

Unterwegs auf der Thur
Unterwegs auf der Thur

Erschöpft zu Hause angekommen, bestellten wir für alle eine Pizza. Trotz des nicht wirklich guten Wetters, deshalb verzichteten wir auch auf das Bad im Fluss, war es ein wunderschöner Tag, und ich hatte richtig viel Spass.

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